The Expanse Stories #1-3

Wie man vermutlich gemerkt hat, mag ich die Bücher der The Expanse-Reihe sehr und so war es eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis ich mir auch mal die Kurzgeschichten anschaue, die jeweils nach dem ersten, zweiten und dritten Buch erschienen.

Der Schlächter der Anderson-Station ist der Spitzname von Fred Johnson, was man bereits im ersten Buch erfährt, ebenso wie er zu diesem Titel gelangt ist. Was allerdings hinter diesem berühmten Einsatz für die UN steckte und wie Colonel Johnson schließlich bei der AAP landete, das erfährt der Leser in dieser Geschichte.

Der Gott des Risikos handelt von David Draper, dem Neffen von Roberta »Bobbie« Draper. Gunnery Seargent Draper. Bobbie »Besorgen Sie mir ein Gewehr und ich bin Soldatin. Besorgen Sie mir meinen Anzug und ich bin eine Superheldin« Draper. Bobbie »Du bist ein harter Typ, aber ich bin ein apokalyptischer Alptraum« Draper. Man merkt, dass sie einer meiner Lieblingscharaktere ist, oder? Tante Bobbie ist jedenfalls bei ihrem Bruder und dessen Familie eingezogen, was dem jungen David ziemlich auf die Nerven geht. Bobbie arbeitet nämlich nicht, sondern ist den ganzen Tag zuhause, schaut Nachrichten und stemmt Gewichte. Wie soll man denn da in Ruhe Drogen kochen? Und wie geht man mit diesem unbändigen Drang um, das Richtige zu tun? Insgesamt eher keine sonderlich spannende Geschichte, aber der Schluss war ganz schön. Außerdem ist sie, auch wenn sie länger ist, als die erste Story, immer noch recht kurz.

Der Mahlstrom ist eine Geschichte über Gewalt in einer gewalttätigen Welt. Amos Burton, der Mann mit einem Talent für »fröhliche Gewalt« ist das vielleicht gefährlichste Mitglied in Jim Holdens Crew und bisher wurde nur wenig über sein Leben auf der Erde erzählt. Diese Geschichte beschreibt sein Leben bzw. das Ende seines Lebens in Baltimore.

Alles in allem sind die drei Geschichten ganz gut, um ein wenig Zeit totzuschlagen. Die Informationen über bekannte Charaktere sind ganz nett, aber nicht furchtbar interessant, mit Ausnahme vielleicht von Amos. Der Mahlstrom hat mir auch tatsächlich am besten gefallen, gefolgt von Der Schlächter der Anderson-Station. Der Gott des Risikos konnte als einzig interessantes Element leider nur mit Bobbie aufwarten, trotzdem ist die Geschichte nicht schlecht, nur eben die für mich schwächste der drei Stories.

Jetzt freue ich mich jedenfalls auf den vierten Roman, auch wenn ich noch nicht ganz sicher bin, ob ich ihn direkt als nächstes lesen werde. Für heute ist jedenfalls erstmal Schluss.

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3 Gedanken zu „The Expanse Stories #1-3

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