Ausgesperrt

Nachdem ich mit dem zweiten Teil meiner Geschichte fertig war, habe ich mir eine kleine Auszeit vorgenommen. Ich brauchte einfach ein bisschen Abstand, vor allem weil dieser zweite Teil – in Relation zur restlichen Geschichte – in der Vergangenheit spielt und ich während dieser Auszeit zurück in die Gegenwart finden wollte. Diese Auszeit sollte eine oder zwei Wochen dauern, in wenigen Tagen wird es ein Monat.

Seit zwei Wochen versuche ich wieder, in die Geschichte zurück zu finden, doch irgendwie gelingt es mir nicht. Eine ganz grobe Zusammenfassung, was die nächsten 70-100 Seiten bringen werden, sollte der erste Schritt sein. Eine halbe Seite, aus der sich irgendwann mal drei Kapitel entwickeln werden, habe ich in dieser Zeit geschrieben. Drei Schlüssel in Gestalt weniger Zeilen, die jedoch nicht ausreichen für diese Tür, die ich hinter mir geschlossen habe, als ich mich von der Geschichte abgewandt habe.

Es ist nur eine Verzögerung und keineswegs ein Ende, so denke ich zum Glück nicht mehr, doch es stört mich. Schon jetzt hege ich die Hoffnung, dass der Übergang vom dritten zum vierten Teil nicht so schwierig wird, weil dieser eine direkte Fortsetzung der Handlung darstellen wird, ohne zeitliche Sprünge.

Eine schöne Hoffnung, nur bringt sie mir in der aktuellen Situation nichts. Aktuell fehlen mir Schlüssel für weitere Schlösser, von denen ich nicht einmal weiß, wie groß ihre Anzahl überhaupt ist. Ich muss also weiter in mich gehen, die Worte sind ja da. Jetzt muss ich mich nur noch darauf besinnen, wie der jeweils nächste Schlüssel aussieht.

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