Wenn der Wind singt

Das gute an Kurzromanen: Sie sind kurz. Und so war ich gestern schon mit Wenn der Wind singt durch, als der Beitrag zu Wilde Schafsjagd gerade online ging.

Der Erzähler, 1970 noch 21 Jahre alt, erzählt in der Geschichte von nicht mehr als 18 Tagen im August dieses Jahres. Natürlich mit einigen Rückblenden und Erinnerungen an früher, doch im Grunde geht es um diese Zeitspanne.

Platz für viel Personal bleibt da nicht. Da ist der Erzähler, sein Freund Ratte, der Bartender Jay und ein Mädchen, dem ein Finger fehlt. Der Sommer in der kleinen Hafenstadt ist so, wie er wohl sein soll. Bier, Freunde, gute Musik und der Schatten von Veränderung, der immer näher zu kriechen scheint, den man aber solange wie möglich ignoriert.

Es wird keine Spannung aufgebaut und es werden keine großen Rätsel gelöst, wer das sucht, ist hier also falsch. Es ist ein Bericht, nicht immer ganz zusammenhängend, über einen kurzen Ausschnitt auf dem Weg zum Erwachsensein. Viel mehr als einen halbwegs interessanten Charakter hat die Erzählung eigentlich nicht zu bieten. Da ich allerdings ja schon Wilde Schafsjagd und Tanz mit dem Schafsmann gelesen habe, weiß ich ja, was aus den Charakteren wird und bin der Überzeugung, es lohnt sich. Und selbst wenn nicht, verweise ich gerne nochmal auf die einleitenden Worte dieses Beitrags.

Ein Gedanke zu „Wenn der Wind singt

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