Feuerkind

Mal wieder ein Roman von Stephen King, mal wieder ein Klassiker. Beinahe 40 Jahre ist Feuerkind nun schon alt und selbst die Verfilmung ist noch älter als ich und doch habe ich mich zuvor mit keinem der beiden Werke befasst. Das habe ich jetzt nachgeholt und es hat sich gelohnt.

Die kleine Charlene »Charlie« McGee ist – nachdem ein Drogenexperiment einer Regierungsorganisation das Erbgut ihrer Eltern verändert hat – mit der Fähigkeit der Pyrokinese geboren worden. Da haben wir also eine Mutter, die Dinge per Gedankenkraft bewegen kann, einen Vater, der andere psychisch beeinflussen kann und ein Kind, das nur an Feuer denken muss, um ein Inferno zu entfachen. Natürlich ist das Interesse der Firma, jener geheimen Regierungsorganisation, Charlies Fähigkeiten unter die Lupe zu nehmen, sehr groß.

Es geht also um die Flucht vor der Regierung. Andy McGee und seine Tochter werden gejagt, treffen aber auch Menschen, die ihnen helfen wollen, wie könnte es auch anders sein. Trotzdem wird ein Plan gebraucht, um irgendwann endgültig in Ruhe leben zu können.

Diese Art von Geschichten, in denen Unschuldige gejagt werden, verlaufen oft ähnlich, aus heutiger Sicht kann man King da kein Fleißsternchen für Originalität verpassen. Wie es allerdings 1980 aussah, kann ich nicht wirklich beurteilen. Was mir jedoch auch heute noch gefällt, ist der Erzählstil. Die Geschichte wird aus allen verschiedenen Perspektiven erzählt und die Charaktere sind allesamt glaubhaft. Glaubhafte Klischees zwar, aber immerhin.

Sicher hätte man die Geschichte etwas kürzer erzählen können, aber King ist jetzt auch nicht unbedingt jemand, der sich so kurz fasst. Am Ende hat mir das Buch jedenfalls echt gut gefallen und hat mich eine ganze Weile (langsamer Leser und so) unterhalten.

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3 Gedanken zu „Feuerkind

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