Aufgewärmt #21: Und endlich [v1]

Manchmal kommt mir eine Idee und ich schreibe mir kurze Stichworte oder einzelne Formulierungen dazu auf. Was dann am Ende aus dieser Idee wird, sehe ich selbst erst, wenn es soweit ist. Eine davon kam mir am 13. Mai und ich dachte eigentlich, damit das fünfte Wort #grenzenlos für das Projekt *.txt zu bedienen.

Einen Tag später schrieb ich folgenden Text und fand ihn eher nicht so geil. Deshalb folgte direkt danach eine zweite Version, die ich dann auch hier veröffentlichte, nachdem mir bewusst wurde, dass meine Idee viel mehr ein älteres Wort des Projekt *.txt bediente.

Ich schreibe, also bin ich – nicht mehr als ein weiterer Schreiberling, der die Idee hat, die es aufzuschreiben gilt. Meine Schreibe ist festgesetzt, eingepfercht im Rahmen dessen, wovon ich glaube, dass es sowohl mein Innerstes widerspiegelt, als auch in anderen das Gefühl weckt, dass sie etwas lesen, das es wert ist, gelesen zu werden. Vielleicht. Manchmal.

Im Grunde ist es Gekritzel auf Papier, das sich auf Linien fest- und von den Rändern fernhält. Bitte das Glas nicht berühren, sonst könnte auffallen, es existiert gar nicht. Und dieses Spiegelbild der traurigen eingesperrten Gestalt ist nur eine Fata Morgana in der heißen Luft, die man uns für Grenzen vormacht.

Aber das bin ich nicht, dieses eingesperrte Etwas. Also schreibe ich einfach weiter, über alle Ränder hinaus, schreibe mich fort von dir. Denn solange ich schreibe, bin ich unendlich. Und endlich bin ich ich.

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2 Kommentare zu „Aufgewärmt #21: Und endlich [v1]

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