Die Insel der besonderen Kinder

Nachdem die Liebste und ich 2016 bereits den Film zu Die Insel der besonderen Kinder gesehen haben, habe ich nun auch endlich mal das entsprechende Buch von Ransom Riggs gelesen.

Jacob wächst mit den fantastischen Geschichten seines Großvaters auf. Diese sind für ihn zunächst Beweise dafür, dass dieser einfach nur ein super aufregendes Leben geführt hat, dann nichts weiter als Märchen und dann schließlich ein Weg seines Großvaters die traumatischen Erlebnisse des zweiten Weltkriegs zu verarbeiten.

Der Tod des Großvaters nimmt den Teenager sehr mit und er zweifelt selbst an seiner geistigen Gesundheit, als er als einziger in der Mordnacht ein Monster in der Nähe der Leiche sieht. Mit der Zeit fügt sich das Puzzle immer mehr zusammen und er schafft es, mit der Unterstützung seines Therapeuten, seine Eltern dazu zu überreden, die Insel zu besuchen, von der sein Großvater immer geredet hat. Nach außen hin die Gelegenheit, endgültig zu erkennen, dass es eine ganz normale Insel mit ganz normalen Menschen ist.

Mit seinem Vater geht es also auf diese Insel und dort findet Jacob auch das sagenumwobene Waisenhaus, in dem sein Großvater all die besonderen Kinder kennenlernte. Ein Mädchen, das leichter ist als Luft, eines das Feuer erschaffen kann oder ein unsichtbarer Junge. Diese Kinder oder die Betreuerin Miss Peregrine findet Jacob allerdings nicht. Das Haus ist eine Ruine, seit eine Fliegerbombe in der Nacht des dritten Septembers 1940 vom Kurs abgekommen ist.

Nach diesem ersten Dämpfer wird seine Welt auf den Kopf gestellt.

Die Geschichte über Menschen mit besonderen Fähigkeiten und dunklen Wesen, die Jagd auf sie machen, ist nicht sonderlich originell, aber was ist das heute noch im Bereich der Jugendbücher? Zeitschleifen, Monster die nur der Hauptcharakter sehen kann und die ein oder andere Fähigkeit der besonderen Kinder sind ganz nett, erfinden das Rad aber auch nicht neu.

Demnächst werde ich mal noch den zweiten und dritten Teil lesen, vielleicht kommt ja noch etwas, das mich aus den Socken haut xD

5 Gedanken zu „Die Insel der besonderen Kinder

  1. Ich finde, die Story hört sich cool an, fand aber, dass der Film nicht so gut aussah. Ich hab ihn allerdings nicht gesehen. Was ist denn deine Meinung zu buch und Film?

    Gefällt 1 Person

    1. Naja, das Buch ist nicht sonderlich lang, also selbst wenn man es nicht mag, verschwendet man nicht viel Zeit. Meiner Meinung nach kann man es aber ruhig riskieren.
      Wenn mich meine Erinnerung an den Film nicht täuscht, ist er bis auf den Schluss auch sehr nah am Buch. Das Buch hat kein endgültiges Ende, der Film ist da schon eher abgeschlossen.

      Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s