Das Schreiben in den eigenen vier Wänden und ich

Ich habe schon sehr lange nichts mehr zuhause geschrieben. Zu viel Ablenkung, zu wenig Motivation.

Jetzt lief es aber in den letzten Tagen erstaunlich gut mit dem Schreiben und ich habe mir einige Gedanken gemacht, wie ich das folgende Kapitel ausgestalten könnte. Als ich dann heute aufwachte, stand für mich fest: Ich will versuchen, diese Ideen zu Papier zu bringen (lustig, wie ich diese Formulierung immer noch benutze, obwohl man sich wohl denken kann, dass ich zumindest mein Manuskript mehr am PC schreibe, als alles andere).

Also sitze ich hier, nachdem die Liebste und ich noch ein paar Besorgungen gemacht haben und habe jetzt noch 500 Wörter geschrieben. Knapp über zwei Seiten. Keine Weltreise, aber ich denke, da wird an diesem langen Wochenende noch mehr kommen. Jetzt im Moment ist es jedenfalls ein verdammt gutes Gefühl. Ich weiß nicht, inwieweit das nachvollziehbar ist, aber das ist im Grunde auch nicht wichtig. Es tut mir gut und schadet niemandem, also sehe ich mich berechtigt, das einfach voll und ganz zu genießen.

Ich fände es wirklich schön, wenn ich mich wieder daran gewöhnen könnte, auch zuhause hin und wieder ein paar Seiten zu schreiben, allein schon weil ich dadurch viel schneller voran kommen würde. Wie schon mehrmals erwähnt, bin ich bald am Ende des ersten Teils der Geschichte angelangt und abgesehen von der groben Handlung habe ich noch gar nichts für den zweiten Teil geplant. Das sind Überlegungen, die ich dann auch bald anstellen muss und dann geht es wieder ans Schreiben. Vielleicht sogar hier in den eigenen vier Wänden. Die Hoffnung ist noch da, dass daraus etwas wird.

9 Gedanken zu „Das Schreiben in den eigenen vier Wänden und ich

    1. Tatsächlich schreibe ich meist auf der Arbeit. Ich sitze den ganzen Tag am PC und kann meine Arbeit sehr gut einteilen. Da kann ich zwischendurch auch mal ein bisschen schreiben, wenn ich gerade eine Idee habe.
      Allerdings will ich wieder mehr zuhause schreiben und arbeite deshalb an meiner Selbstdisziplin, um mich nicht selbst ständig abzulenken.

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      1. Jo, wenn man am PC arbeitet und die Zeit dort findet ist das sicher auch nicht schlecht! Es gibt dir auf jeden Fall auch ein Stück Freiheit. Übrigens denke ich, es ist tatsächlich wichtiger, durchgehend zu schreiben, als dass du auch zuhause schreibst. Wenn du es einrichtest, dass du jeden Tag schreibst, kommst du gleich viel schneller voran, als wenn da Monate zwischen sind (was für eine Erkenntnis, Luna 😂). Doch generell sollte man sich wohl auch nicht so viel Druck machen. Gerade am Anfang braucht ein Roman eben so lange, wie er braucht ^^

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      2. Ja, das stimmt wohl. Ich will auch in Zukunft keine so großen Pausen mehr zulassen. Das tut mir nicht gut und es tut auch der Geschichte nicht gut bzw. nur selten.

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      3. Mir persönlich fällt es total schwer, weiter zu schreiben, wenn ich im Urlaub bin und dort Freunde oder Familie besuche…

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      4. Naja, ich habe kaum Kontakt zu Freunden oder Familie, darüber muss ich mir also keine Gedanken machen xD
        Für die Arbeit am Roman habe ich mir vorgenommen, erst nach dem Urlaub im Juni weiter zu schreiben. Bis dahin will ich die Handlung des zweiten Teils durchplanen, dann muss ich auch keinen Laptop mitnehmen, sondern es reichen Bücher und Stifte. So widme ich mich trotzdem weiterhin dem Projekt, auch wenn ich keine Seite schreibe. Wenn ich wieder zuhause bin, wird dann ausformuliert und hoffentlich bin ich dann schneller als beim ersten Teil.
        Natürlich heißt das nicht, dass ich in der Zeit gar nichts schreiben werde, aber eben nicht an diesem bestimmten Manuskript.

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      5. Ja, so eine planungszeit ist echt gut. Erst recht, wenn man sich auch Grenzen zieht und sich nicht in der Planung verliert….
        Ich drücke dir ganz ganz doll die Daumen 🙃
        Schreibst du eig auch an anderen Manuskripten nebenher oder sind es eher Kurzgeschichten?

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      6. Andere Manuskripte gibt es keine. Wenn ich nebenher noch was schreibe, sind das spontan entstehende kurze Texte. Das wurde mit den Jahren weniger, aber in den letzten Wochen klappt es auch da wieder etwas besser.

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      7. Ich finde auch das ist dann immer ein sehr guter Ausbruch aus den eigenen Gedanken. Ich brauche das total beim schreiben, sonst würde ich wohl durchdrehen, wenn sich alles immer nur um die eine Geschichte dreht😅

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