Sechs Geschichten

Einer meiner liebsten Autoren ist einer, von dem ich an sich nichts gelesen habe: Mort Rainey. Der Autor aus Stephen Kings Geschichte Das heimliche Fenster, der heimliche Garten. Nun gut, sozusagen habe ich wohl doch einiges von ihm gelesen, denn auch in Mort Rainey steckt eine Menge King, wie in anderen Charakteren. Aber darum soll es mir nun gar nicht gehen, sondern vielmehr um diese Passage:

Sie hatte gesagt: »Na und? Wissen diese Leute denn nicht, dass es nur etwa fünf wirklich gute Geschichten gibt und Schriftsteller sie einfach immer wieder mit verschiedenen Personen neu erzählen?«
Mort selbst glaubte, dass es mindestens sechs Geschichten gab: Erfolg; Versagen; Liebe und Verlust; Rache; verwechselte Identität; die Suche nach einer höheren Macht, sei es nun Gott oder der Teufel.

Ja, Geschichte wiederholt sich, aber sechs Geschichten? Sechs Geschichten um alles zu erzählen, was auch nur ansatzweise erzählenswert ist? Ich sage ja. Diese Geschichten, diese Themen sind es doch, worum es in unseren Leben geht, oder etwa nicht?

Dieser Gedanke gefällt mir jedenfalls, er hat etwas Beruhigendes, auch wenn ich es nicht wirklich fassen kann. Vielleicht ist es einfach das Gefühl, dass alles einer gewissen Ordnung oder Regeln folgt. Vielleicht ist es auch einfach nur eine Illusion und an sich vollkommen egal. Vielleicht, vielleicht auch nicht. Mir ist es einerlei.

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