Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie

Vor einiger Zeit bin ich bei Amazon Video über den Trailer zu Verfilmung dieses Buchs von Lauren Oliver gestolpert. Seitdem ist er auf meiner Watchlist. Irgendwie erinnerte mich der Trailer an eine Mischung aus Und täglich grüßt das Murmeltier und Unsichtbar – Zwischen den Welten (der sogar im Buch kurz erwähnt wird), zwei meiner Lieblingsfilme. Bevor ich mir den Film ansehe, wollte ich dann aber doch das Buch lesen, was ich jetzt auch getan habe.

Samantha Kingston ist eine typische Highschool-Prinzessin. Allerdings nicht das Oberbiest in ihrer Clique, denn dieser Stereotyp passt einfach nicht zur Ein-besserer-Mensch-werden-Thematik. Und genau darum geht es. Alles ist perfekt für die Mädels. Tolles Aussehen, tolle Partys, süße Jungs, genau wie es sein soll. Bis das Leben für Sam eines Freitags nachts abrupt endet, irgendwo zwischen Beifahrersitz und Windschutzscheibe. Cut – I Got You Babe. Naja, nicht ganz, aber es ist wieder Freitagmorgen und Sam wacht wieder in ihrem Bett auf.

Was dann kommt, kennt man bereits: Jeder neue Durchgang lässt sie mehr und mehr erkennen, was wirklich wichtig ist, dass es eigentlich vollkommen egal ist, wie cool oder angesagt jemand ist, und dass auch die Außenseiter und Freaks manchmal einfach nur Menschen sind, die man mögen könnte, würde man es sich nicht ständig selbst verbieten. Nichts Neues, wie gesagt. Aber gut geschrieben, größtenteils zumindest. Zu Beginn der Geschichte ist es wichtig, den Hauptcharakter so unausstehlich zu gestalten, wie nur möglich, um durch seinen Wandel einen möglichst großen Effekt zu erzielen und das hat hier wirklich gut geklappt. Die Sam, mit der die Handlung beginnt ist ein Miststück, daran gibt es keine Zweifel. Nach und nach kommen ihr bei jedem neuen Freitag Zweifel an ihrer Person und sie wird langsam sympathischer, was meiner Meinung nach weder zu schnell noch zu langsam vonstatten geht, angesichts der Umstände.

Ich hatte jedenfalls viel Spaß mit der Geschichte und freue mich immer noch auf den Film, den die Liebste und ich uns wohl am Wochenende ansehen werden. Bis dahin werde ich mir wohl noch die ein oder anderen Gedanken über Zeitschleifen in Geschichten machen. War schon immer ein interessantes Thema.

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3 Gedanken zu „Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie

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