Wächter des Morgen

Wieder die Wächter-Reihe, Teil fünf diesmal. Sich für jedes Buch neue Aspekte einer fantastischen Welt auszudenken, dürfte nicht so schwer sein. Dafür zu sorgen, dass diese neuen Aspekte im vorgegebenen Rahmen allesamt glaubwürdig erscheinen und für die handelnden Charaktere eine Gefahr aber zugleich auch kein unüberwindbares Hindernis darstellen, darin liegt das Kunststück, das vollbracht werden muss. Sergej Lukianenko hat es geschafft, wenn man mich fragt.

Nachdem mir ja der zweite Teil, Wächter des Tages, so gut gefallen hat, habe ich die weiteren Bücher an ihm gemessen und bisher nicht als ebenbürtig angesehen. Wächter des Morgen hingegen hat mir genauso gut gefallen. Prophezeiungen, die zwangsläufig wahr werden, wenn ein Mensch sie hört und ein Wesen, das Jagd auf Propheten macht, bilden den Grundstein für die – wie immer – drei zusammenhängenden Geschichten in diesem Buch.

Die erste Geschichte fand ich gut, mochte sie aber besonders wegen ihres Humors und der Anspielungen auf Harry Potter und Dr. House. Die zweite Geschichte schmückte die Story um die wahre Natur des Zwielichts weiter aus und führte zu einem Finale in der letzten Geschichte, das zwar nicht sonderlich überraschend war, aber dafür wieder gut erzählt. Dass es in den Geschichten über diese mächtigen Anderen am Ende nie um pure Macht geht, sondern eher darum, wer wen auf welche Art und Weise übers Ohr haut, sollte in der fünften Inkarnation nicht mehr überraschen.

Das Buch war jedenfalls wirklich toll und da mir jetzt in der eigentlichen Reihe nur noch ein weiterer Band fehlt, werde ich mir auch den demnächst besorgen und ebenfalls noch lesen. Bis dahin habe ich aber noch einige andere Bücher auf meinem ebook-Reader.

 

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6 Gedanken zu „Wächter des Morgen

    1. Da habe ich auch schon die ein oder andere Empfehlung gelesen, mir aber noch keines der anderen Bücher angesehen.

      Bücher nochmal zu lesen ist mir oft zu anstrengend, da ich sehr langsam lese und es noch so wahnsinnig viel gibt, das ich noch gar nicht gelesen habe. Ausnahmen bilden da bisher eigentlich nur Romeo and Juliet und Ich hab die Unschuld kotzen sehen. Die beiden habe ich bereits mehrmals gelesen.

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      1. Ah, da geht es um ein (fiktives?) Zusammentreffen von Karoline von Günderrode mit Heinrich von Kleist (und den ganzen Kreis Brentano und von Arnim usw. usf.) …

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