Wächter des Tages

Auch mit dem zweiten Teil aus Sergej Lukianenkos Wächter-Reihe bin ich nun durch und muss sagen, dass ich positiv überrascht war. Lag in Wächter der Nacht der erzählerische Fokus noch in allen drei Geschichten auf dem lichten Magier Anton, konzentriert sich Wächter des Tages nicht auf eine einzelne Figur im großen Spiel Licht gegen Dunkel.

Die drei Geschichten sind gut geschrieben und besonders die erste Geschichte über die Hexe Alissa und das Finale der dritten Geschichte haben eine wirklich schöne Tragik, was mir sehr gut gefallen hat. Der große Handlungsbogen, der sich über alle vorherigen Geschichten (nicht nur in diesem Buch) spannt, hat mir auch ganz gut gefallen und macht wieder Lust auf mehr. Aber ich sehe hier auch das Risiko, dass die Erzählung irgendwann genau daran kaputt geht. Allzu weit sollte man diesen Bogen dann doch nicht spannen.

Das nächste Buch werde ich auf jeden Fall auch noch lesen, wenn ich auch nicht direkt heute damit anfange, aber ob ich wirklich die komplette Reihe lesen werde, kann ich aktuell noch nicht abschätzen. Normalerweise mag ich keine unvollendeten Dinge, aber Wolfgang Hohlbeins Nemesis habe ich damals auch nicht bis zum Schluss durchgehalten. Wir werden also sehen.

2 Gedanken zu „Wächter des Tages

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s