Singen können die alle

Untertitel: Handbuch für Negerfreunde. Von Marius Jung. Ich hatte von dem Typen noch nie gehört, fand den Titel aber irgendwie vielversprechend, als ich zufällig über das Buch stolperte. [Hier bitte etwas gewitztes über schwarzen Humor einfügen.]

Das Buch ist was leichtes für zwischendurch. Kurze, unterhaltsame Kapitel über verschiedene Stationen im Leben des Autors, Alltagsrassismus und Political Correctness wissen über den geringen Umfang des Buches zu unterhalten. Mehr allerdings nicht. Das Ganze wurde mit einem gewissen Humor geschrieben, der zwar zündet, aber eben keine Kracher hervorzubringen vermag.

Die Moral der Geschicht‘, die den Leser am Ende erwartet, ist logisch und nicht mehr als richtig, allerdings braucht es dafür auch dieses Buch nicht: Wenn das Gegenteil von gut ‚gut gemeint‘ ist, dann könnte man fast sagen, dass die ganze politcal correctness äußert gut gemeint ist. Mit Hautfarben ist es nun mal wie mit sexuellen Vorlieben oder dem Gender-Zirkus: Wäre alles kein Problem, wenn wir aufhören würden, es zu thematisieren.

Wirklich zum Lachen gebracht hat mich dann – und ich hätte ehrlich nicht damit gerechnet – die Leseprobe zu Selbstbeherrschung umständehalber abzugeben im Anhang. Nach meinem ersten Ausflug in Torsten Sträters Gedankenwelt war ich ja nicht so wahnsinnig begeistert, aber Texte von der Art wie in dieser Leseprobe kann der Mann einfach.

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