Gespielt: Dungeon Fighter

Wenn die Liebste auf der Arbeit mal nicht so ausgelastet ist, wächst ihre Amazon-Wunschliste stetig an und in den vergangenen Tagen kamen da vor allem Spiele hinzu. Eines davon habe ich ihr dann auch gleich bestellt und am nächsten Tag, also gestern, kam es auch schon an: Dungeon Fighter.

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Aus der Spielebeschreibung:

Es kam die Zeit, als es keine echten Helden mehr gab. Nur noch zahnlose Scharlatane und kurzatmige Raufbolde ohne Schulabschluss durchstreiften das geplagte Land und zogen mit ihren erlogenen Geschichten über vermeintliche Heldentaten den Bürgern das sauer verdiente Gold aus den Taschen. Als dies dem König zu Ohren kam, fielen ihm vor Wut fast die Juwelen aus der Sonntagskrone. Diese peinliche Entheldung des Landes war nicht hinzunehmen. So beschloss er, seine treuen Späher auszuschicken, die gefährlichsten Labyrinthe des Reiches ausfindig zu machen. Alsdann ließ er jeden Möchtegernhelden seines Landes ergreifen, dessen er habhaft werden konnte. Er warf das ganze Gesindel portionsweise in eines dieser uralten Labyrinthe. Dort sollten sie sich als wahre Helden erweisen oder mit ihren schimmligen Kadavern das schleimige Moos düngen. Man will es kaum glauben, genau ihr seid diese Helden. Glückwunsch! Also kämpft oder … düngt!

Wie der Text und auch das Artwork, ist auch auch der Rest des Spiels etwas abgedreht und mit sehr viel Humor erstellt. Es ist ein kooperatives Spiel und die Gruppe (1-6 Spieler) teilt sich eine einzige Figur, die auf einem kleinen Spielplan bewegt wird. Den meisten Platz nimmt die Zielscheibe ein (den Spielplan mit Figur sieht man vor dem Turm, in dem die verschiedenen Karten lagern, den ich übrigens total cool finde):

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Die Zielscheibe bestimmt, für wieviele Punkte man dem aktuellen Gegner eine reinhaut oder ob man ihn vielleicht auch verfehlt. Die jeweiligen Würfel müssen nämlich mindestens einmal außerhalb der Scheibe auf dem Tisch aufkommen und dürfen auch nicht in eines der Löcher. Und das ist nur die Grundregel. Verrückt wird das Spiel durch die Sonderregeln für Würfe, die manche Monster, Räume oder Ausrüstungsgegenstände verlangen. Zwei Schritte vom Tisch weg, auf dem Boden sitzend mit den Augen unter der Tischkante, blind oder mit dem Rücken zum Tisch klingen alle leichter, als sie sind. Und wer will, kann auch mehrere Dinge gleichzeitig benutzen, muss dann aber auch alles Bedingungen erfüllen.

2017-12-08-07-21-20.jpgDie Gruppe, die aus verschiedenen Helden mit mehr oder weniger passenden Spezialfähigkeiten bestehen (ich war Lady Mary – pinkes Kleid und blutige Axt, das passte einfach) kämpft sich über drei Ebenen durch einen Dungeon, bis sie dem Endgegner gegenüberstehen. Jede Ebene kann dabei in wenigen Runden oder mit Umwegen bewältigt werden. Da man irgendwann die „leichten“ Gegner aufgebraucht hat, kann man damit also das eigene Risiko noch ein bisschen steuern.

Wir haben uns dabei jedenfalls nicht so geschickt angestellt in unserer ersten Runde und so haben wir nicht einmal bis zum Endgegner überlebt (den wir aber wohl auch nicht geschafft hätten. ABER: Wir hatten Spaß. Mit der Zeit lernt man bestimmt den ein oder anderen Kniff, um nicht ganz so hart zu versagen, aber durch die lustigen Karten und die Würfelregeln bleibt der Spaß vermutlich lange erhalten. Auch wenn die Liebste das Spiel gestern Abend noch aufs Übelste verflucht hat xD

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