Langoliers

Schon wieder Stephen King. Irgendetwas an seiner Art, zu schreiben, fasziniert mich scheinbar derart, dass ich – wenn ich mal wieder nicht weiß, was ich lesen soll – im Zweifelsfall auf eines seiner Bücher zurückgreife.

Langoliers hatte ich lange Zeit sogar als Hardcover im Regal stehen. Eine alte Ausgabe, die ich irgendwann aus dem Bücherregal meiner Mutter mitgehen ließ. Mittlerweile ist dieses Exemplar fort. Verschenkt, glaube ich. Egal. Die ebook-Variante nimmt nicht so viel Platz weg, das ist sicher.

Die Geschichte um die Langoliers gefiel mir als Kind schon. Damals – und bis vor ein paar Tagen – kannte ich jedoch nur den Film bzw. die Miniserie (diesen Begriff kannte ich damals noch nicht, wie wohl die meisten Deutschen zu dieser Zeit). Im vergangenen Jahr habe ich übrigens kurz nochmal in die Verfilmung reingeschaut und sie ist (leider?) immer noch sehr 1995.

Die Geschichte an sich gefällt mir allerdings immer noch, besonders die Darstellung dessen, was mit der Realität geschieht, wenn die Gegenwart unaufhaltsam in die Zukunft übergeht. Wie so oft sind es diese Kernüberlegungen der Story, die die Geschichte zu etwas Besonderem machen und nicht die Charaktere. Die sind durchaus glaubhaft und funktionieren, doch das war’s dann auch schon. Hintergrund und Motivation sind am gerade nötigen Minimum gehalten und das Zwischenmenschliche strotzt auch nicht unbedingt vor Tiefe. Aber deshalb liest man auch nicht Stephen King, oder? Und wenn doch, weiß man, dass man eher in den Geschichten rund um den Dunklen Turm oder Ähnlichem suchen sollte.

Ich hatte jedenfalls Spaß mit der Geschichte und freue mich auf die zweite Geschichte in diesem Buch, Das heimliche Fenster, der heimliche Garten, die man heutzutage wohl eher als „Das geheime Fenster“ kennt. Ich mag den Film mit Johnny Depp sehr, deshalb bin ich gespannt, was mich da noch erwartet. An diese Geschichte mache ich mich wohl in der nächsten Woche.

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5 Gedanken zu „Langoliers

    1. Viele der Verfilmungen (außer Rhea M und Kinder des Zorns) sind in meinen Augen ganz okay … wenn man die Vorlage nicht gelesen hat, was bei mir meist der Fall war.
      Wirklich enttäuscht – eben weil ich vorher die Bücher gelesen hatte – hat mich eigentlich nur Der dunkle Turm, der sicher ein ganz guter Fantasy-Action-Film sein kann, wenn man die Bücher nicht kennt.

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