„Es“ geht doch!

Allzu super hat der Tag nicht angefangen. Grauer Himmel, Regen, Kopfschmerzen. Trotzdem stand der Plan für den Tag und wurde durchgezogen.

Die Liebste und ich sind nach Saarbrücken gefahren, wo ich – in Rekordzeit, möchte ich meinen – neue Schuhe gekauft habe und wir dann noch ein bisschen gebummelt haben. Eine Kordel für einen neuen Pullover, den die Kleine sich genäht hat, wurde auch noch besorgt und dann waren wir irgendwann auf dem Weg zum Chinesen. Mein Kopf tat immer noch weh und das Wetter war wirklich ungemütlich, aber ich war einfach nur super gut gelaunt, weil ich so happy war. Ein gemütlicher freier Tag mit ihr zusammen, an dem alles in unserem Tempo geschieht und es keinen Stress von außen gibt; Das ist einfach so herrlich. Ja, vielleicht bin ich leicht zufrieden zu stellen, das mag sein, aber ich denke nicht, dass das etwas schlechtes ist.

Nach dem Essen sind wir dann ab zum Kino, das bei unserer Ankunft zwar noch geschlossen hatte, vor dessen Eingang aber schon einige Leute warteten. Nach einer Verfilmung, die man gerne vergessen möchte, haben wir Hollywoods neuer Stephen King Verfilmung Es eine Chance gegeben.

Ich mochte den alten Film bzw. die Miniserie und habe deshalb vor einiger Zeit auch endlich mal das Buch gelesen. Von der neuen Verfilmung habe ich mir ehrlich gesagt nicht viel erwartet, vor allem weil ich die Darstellung des Pennywise damals durch Tim Curry einfach besser fand. Doch ich wurde überrascht. Okay, die Story spielt in einer anderen Zeit und wurde dahingehend etwas angepasst (so wurde aus Henry Bowers mit Schmalzlocke und Lederjacke ein Vokuhila-tragender Rowdy, was ich sehr passend fand), aber es passt ganz gut. Meine Erinnerungen an die alte Verfilmung sind besser als die ans Buch, aber Kleinigkeiten sind mir dennoch aufgefallen, die die Neuverfilmung einfach besser gemacht hat. Orte und Szenen aus dem Buch, die in der Miniserie einfach fehlten und vor allem zumindest eine bzw. zwei (mehr sind mir jedenfalls nicht aufgefallen) Erwähnungen der Schildkröte.

Zwei Jahre noch bis die Fortsetzung und damit die zweite Hälfte der Geschichte ins Kino kommt und ich bin jetzt schon gespannt, wie das Finale aussehen wird.

Nach dem Film haben wir uns in der Stadt noch Crêpes gegönnt und sind dann langsam wieder nach Hause gefahren. Und da sitze ich jetzt, während die Liebste neben mir auf dem Podest im Arbeitszimmer Yoga macht.

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