Traumträumende Traumträumer

Wie schreibt mein einen Traum, den man nicht selbst geträumt hat?

Seit wir umgezogen sind, habe ich immer mal wieder versucht, etwas an meiner Geschichte zu arbeiten und mittlerweile habe ich sogar ein paar Seiten zustande gebracht, damit ein Kapitel abgeschlossen, dass ich vor Monaten begonnen hatte. Gerade eben habe ich die letzte Seite geschrieben, aber ich weiß nicht, was ich davon halten soll. Handlungen und Gedanken oder gar Gefühle zu beschreiben ist die eine Sache, denn die folgen meist selbst in einer Geschichte irgendeiner Logik oder irgendwelchen Regeln. Doch was ist mit Träumen?

Wie zusammenhanglos und mysteriös darf der Traum einer bzw. zweier Figuren sein, ohne dass es zu viel wird? Eine Aufklärung habe ich bereits im Kopf, plane sie aber aktuell mindestens 100 Seiten später ein. Wie diffus dürfen also diese paar Seiten sein, ohne dass es am Ende so wirkt, als wolle ich nachträglich einen Fehler korrigieren, wenn dann besagte Aufklärung in die Geschichte passt?

Und wieso, um alles in der Welt, mache ich mir darüber jetzt Gedanken, anstatt einfach weiter zu schreiben? Ich als mein eigener Vorgesetzter, Abteilungsleiter, Auftraggeber und Abnehmer (zumindest in dieser Beziehung) bin sehr unzufrieden mit dem lockeren (= nicht existenten) Zeitplan und würde gerne die Beschwerdehotline anrufen, wüsste ich nicht jetzt schon, wer da sitzt und für die Kundenkritik zuständig ist.

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