Videospiel-Hass und Liebe

Ich mag ja Videospiele. Ich spiele sie nicht nur gerne, ich sehe auch gerne zu, wenn andere sie spielen, sowohl in Form von Streams oder Videos, als auch live.

Gerade sitze ich neben der Liebsten und gebe die Weisheit des Internets an sie weiter, damit sie noch alle möglichen Geheimnisse in einem Spiel findet. Doch wenn auf dem Weg ein Gegner es wagen sollte, ihren 16-Bit-Helden zu verletzen, zeigt sich, dass nicht nur Spiele wie Mario Kart das Dunkelste in den Menschen zum Vorschein bringen. Dann wird geflucht, dass bombenwerfende Zyklopen vor dieser kleinen Frau zusammenzucken würden, würden sie vor ihr stehen.

Natürlich finde ich das höchst amüsant, aber ich bin natürlich nicht anders. Selten halten sich meine Flüche dann mit „Du Sohn einer räudigen Hündin, stirb wie ein Bettler!“ noch auf Shakespeare-Niveau, im Eifer des Gefechts geht es doch eher in Richtung des elenden Fickers und einer Aneinanderreihung von verzweifelten Neins. Aber so wollen das die Entwickler eines Dark Souls auch, wenn ihr mich fragt.

Gerade zeigt sich aber noch etwas Schönes, das solche Videospiele hervorbringen. Die Liebste hat den nächsten Boss gekillt und freut sich wie ein kleines Kind. Allein die Fähigkeit, sich so über so etwas zu freuen, ist etwas, das ich ganz besonders an ihr liebe und von dem ich hoffe, dass sie es sich noch bewahren wird.

Aber jetzt genug geschmachtet xD Die elenden Ficker töten sich ja nicht von alleine, nicht wahr? xD

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