Was ich 2016 gelesen habe

Wie bereits 2015 habe ich mir auch für 2016 vorgenommen, mindestens zehn Bücher zu lesen. An sich ist das wirklich nicht viel, aber für mich war das im letzten Jahr trotzdem eine kleine Herausforderung. Davor hatte ich schließlich so gut wie gar nicht gelesen. Trotzdem habe ich es geschafft und nachdem ich 2015 mit insgesamt 14 Büchern abgeschlossen habe, bin ich zum Ende von 2016 immerhin beim 26. Buch.

In diesem Jahr habe ich vieles gelesen, das ich eigentlich schon sehr lange lesen wollte, teilweise auch, weil ich ein bisschen das Gefühl hatte, das sollte man eben gelesen haben (dennoch war immer auch Interesse dabei):

A Study in Scarlet, The Sign of the Four, The adventures of Sherlock Holmes, The memoirs of Sherlock Holmes, The Hound of the Baskervilles und The return of Sherlock Holmes von Arthur Conan Doyle. Die wollte ich eigentlich schon sehr lange mal lesen, aber irgendwie hatte ich nie die Motivation dazu. Zum Glück gab es wenig zu tun im Büro xD

Alice’s adventures in Wonderland und Through the looking-glass and what Alice found there fallen in dieselbe Kategorie wie die Sherlock Holmes- Bücher und wurden auch genauso online bei Project Gutenberg gelesen, obwohl ich mir die sogar mal als Buch gekauft hatte.

Direkt zu Jahresbeginn habe ich noch So long, and thanks for all the fish von Douglas Adams gelesen. Die Per Anhalter durch die Galaxis-Reihe ist wirklich lustig, aber ich hatte bisher einfach noch keine Lust, auf das nächste Buch.

Ein Buch, das ich lesen wollte, seit ich es damals bei meiner Schwester gesehen habe, und das ich in diesem Jahr auch endlich durchgearbeitet habe – und manchmal war es wirklich Arbeit – war Das Haus von Mark Z. Danielewski. Dieses Buch ist wirklich eines der außergewöhnlichsten, die ich je gelesen habe, allein schon wegen des Layouts. Wer S. Ship of Theseus gelesen hat, kann sich in etwa vorstellen, wie Das Haus auf einen wirkt. Verschiedene Geschichten werden parallel erzählt, fließen ineinander und trennen sich wieder, nur damit man am Ende erkennt, dass es doch die ganze Zeit über nur eine einzelne Geschichte war. Und wie ein Film wird dieses Buch schneller, langsamer, lauter oder leiser, während man es liest. Ein absolut tolles Buch und absolut nichts für meinen mittlerweilen heißgeliebten Kindle, daher neben So long, and thanks for all the fish das einzige Buch, das ich in gedruckter Form gelesen habe.

Diese ersten zehn Bücher brachten mich wenigstens durch das erste Quartal 2016 und mit der Reihe bestehend aus Silo, Level und Exit von Hugh Howey kam ich dann durch den April. Die Liebste hatte mir die Bücher empfohlen und ich war nicht enttäuscht. Meiner Meinung nach hätte man vielleicht mehr aus der Prämisse machen können, aber auch eine Verfilmung würde der Reihe gut stehen.

Ab Ende April ging es dann los mit Stephen King. Als Kind hatte ich schon versucht, einige seiner Bücher zu lesen, aber der Schreibstil gefiel mir damals noch überhaupt nicht. 2015 habe ich dann The Shining und Doctor Sleep gelesen und zumindest auf englisch haben die mir richtig, richtig gut gefallen. In diesem Jahr habe ich jedenfalls auf deutsch gelesen und zwar: Es, Cujo, Schwarz, Drei, Tot, Glas und aktuell Wolfsmond. Die Bücher, besonders die Reihe um den Dunklen Turm, sind wirklich toll, aber man merkt auch von Zeit zu Zeit, dass Herr King ernsthafte Probleme hat xD

Da aber gerade diese Bücher zeitweise auch anstrengend sein können, habe ich zwischendrin auch immer mal wieder was anderes gelesen. Über Er ist wieder da von Timur Vernes habe ich hier ja bereits geschrieben. American Psycho von Bret Easton Ellis war mindestens genauso genial wie der Film und Letztendlich geht es nur um dich von David Levithan, das mir meine Kollegin geschenkt hat, war schön, aber nicht so toll wie der erste Teil. Der letzte Ausflug weg vom Dunklen Turm waren die ersten Shannara-Bücher, Das Schwert von Shannara, Der Sohn von Shannara und Der Erbe von Shannara von Terry Brooks. Die habe ich gelesen, weil mir die erste Staffel der Serie so gut gefallen hat und auch wenn man noch den deutlichen Tolkien-Vibe beim Lesen spürt, kann man viel Spaß mit den Büchern haben.

Für das nächste Jahr habe ich mir keine bestimmte Anzahl an Büchern vorgenommen, doch ich will Der Dunkle Turm fertig lesen und vielleicht auch noch die nächsten Shannara-Bücher lesen. Von denen gibt es ja zum Glück genug.

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