Erfreulich, erfreulich, erfreulich

Damit sind die letzten beiden Tage eigentlich ganz gut umschrieben. Gestern habe ich meiner Kollegin endlich das für sie gebundene Album schenken können und sie hat sich sehr gefreut. Es war die Art Freude, die manche Frauen an den Tag legen und bei der die Tonlage der Stimme gleich um einiges ansteigt und man unbedingt jemanden umarmen muss. Irgendwie niedlich xD Genau diese Art der Freude und Dankbarkeit ist auch unter Garantie immer dazu geeignet, mich in Verlegenheit zu bringen, weshalb mir das dann doch etwas unangenehm war. Trotzdem ist es immer wieder schön, jemandem eine Freude zu machen.

Am Nachmittag habe ich mir dann selbst eine Freude gemacht, indem ich einen kleinen Fehler bei der Installation meines neuen Siphons korrigierte, das jetzt endlich dicht ist. Ich hatte wirklich schon ein bisschen Bammel, dass ich das einfach nicht hinkriege. Klar, ich hätte dann ein neues kaufen können, aber was, wenn das auch nicht dicht gewesen wäre? Total schwachsinnig, aber solche Gedanken gehen mir jedes Mal durch den Kopf, wenn irgendetwas nicht zu 100% so läuft, wie es laufen sollte. Ich bin wirklich verdammt unsicher. Aber eben habe ich den Eimer unter dem Waschbecken wieder gegen den Schrank getauscht, der da hingehört, was mich beruhigt hat xD

Aber auch das dritte „erfreulich“ im Titel muss ja irgendwoher kommen: Heute hatten meine Kollegin und ich endlich nochmal was zu tun. Zwar nur vier kurze Termine (insgesamt etwa zwei Stunden), aber immerhin besser als gar nichts. Und die Termine waren auch nur so kurz, weil es alles wie am Schnürchen lief und es nicht das kleinste Problem gab. Dass das daran lag, dass wir uns selbst um alles gekümmert haben, ist zwar nur eine Vermutung, aber eine durchaus berechtigte.

Es sind wirklich nur Kleinigkeiten, da mache ich mir keine Illusionen, aber ich fühle mich gerade trotzdem einfach gut. Und was am wichtigsten ist: Ich bin zufrieden mit mir selbst. Das ist zwar noch keine Selbstverständlichkeit, aber ein Gefühl, an das ich mich immer mehr gewöhne. Ein Gefühl, das immer weniger zur Ausnahme wird.

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