Teil eins? Check.

Fertig! (mehr oder weniger xD)

Der erste Teil meines Romans ist endlich fertig. Also der erste Entwurf. Aber immerhin. Und es waren auch nur ein Jahr und zehn Monate, seit ich damals den Prolog fertig gestellt habe.

2018-05-24-12-25-23.jpg

Ich bin gerade furchtbar zufrieden mit mir und auch ziemlich stolz auf mich. Die Zeit, die dafür ins Land ging, trübt natürlich etwas die Freude, aber es ist endlich geschafft. 11 Kapitel, 38 Szenen, 160 Seiten. Wow.

Den zweiten Teil der Geschichte möchte ich vor dem Ausformulieren komplett planen, also alle Kapitel und Szenen. Vielleicht habe ich ja Glück und es hilft mir, dann beim Schreiben schnellere voran zu kommen. Auf jeden Fall will ich mir damit mindestens Zeit lassen bis nach unserem Urlaub. In den nächsten drei Wochen werde ich mir also Gedanken machen und planen. Schreiben werde ich bis dahin hoffentlich trotzdem etwas. Kleine Texte, eine Kurzgeschichte, Hauptsache irgendwas.

Advertisements

Die Talismane von Shannara

Die Aufgaben, die Allanons Geist den Erben von Shannara gestellt hat, wurden erfüllt. Paranor war in die Welt der Lebenden zurückgekehrt und es gibt einen neuen Druiden. Die Elfen waren zurück in den vier Landen und auch das Schwert von Shannara wurde mal wieder gefunden.

Aber was jetzt? Die Erben von Shannara und ihre Gefährten tun, was getan werden muss. Sie verteidigen sich gegen die Föderation und die Schattenwesen und kommen so Stück für Stück näher an den Kern ihrer Aufgaben heran.

Das Finale der bis dahin größten Shannara-Geschichte machte nochmal richtig Spaß. Natürlich gab es wieder sehr viele sehr glückliche Zufälle, aber daran will ich mich nicht stören. Im großen und ganzen war die Handlung nachvollziehbar, gut erzählt und an den richtigen Stellen mit dem richtigen Tempo versehen. Diese insgesamt acht Geschichten in drei Sammelbänden hatten sicher ihre Längen, aber nach dem Abschluss muss ich doch sagen, dass die Erzählung als Ganzes wirklich gelungen ist.

Was allerdings keinen Spaß machte, waren die unterschiedlichen Übersetzungen in den drei Sammelbänden. Da hieß er im ersten Buch Felsen-Dall, dann Rimmer Dall und dann wieder Felsen-Dall. Ebenso die Moorkatze Ondit, die im zweiten Buch wieder zu Rumor wurde und dann wieder Ondit. Und auch wenn »Kamin« ein blöder Ortsname ist, ist es noch blöder, im nächsten Buch wieder zum englischen »Hearthstone« zu springen. Noch ärgerlicher waren jedoch schlichtweg falsche Übersetzungen. »Das Mädchen Chosen« aus einer Vorangegangenen Geschichte z. B. hieß eigentlich Amberle. Es gab zwar einen Charakter mit dem Namen Quickening, aber ich bin mir sicher, dass es hier im Original einfach »the chosen girl« hieß und das nicht als Name gemeint war. Auch heißt es von Par Ohmsford sehr am Anfang der Geschichte, dass die Magie eine Gabe sei, während sein Onkel sie für einen Fluch hält. In Talismane erinnert dieser Onkel ihn daran, dass Par doch früher schon sagte, die Magie sei ein Gift und zum Gebrauch bestimmt. Da hat jemand wirklich »Gift« mit »Gift« übersetzt, anstatt mit Gabe / Geschenk. Kurz danach legt der Onkel seine Hände auf eine Tür und Feuer schießt aus seinen Handflächen hervor. Der Kerl hat vor gefühlten Ewigkeiten einen Arm verloren! Sein Gefühl, nicht mehr vollständig zu sein, war ein relativ großes Thema! Vielleicht ärgere ich mich zu Unrecht, aber besonders in dieser letzten Geschichte fielen mir solche Dinge einfach sehr stark auf und das hat mich hin und wieder rausgebracht aus der Geschichte. Und sowas ist immer unschön, wenn man eigentlich Spaß mit einem Buch hat.

Lampenfieber. Bäh.

Ende 2017 wurden die Kollegin und ich gefragt, ob wir bei einer Sitzung unser Projekt vorstellen würden. Da die Frage von unserem Chef und seinem Chef, also quasi dem Chef-Chef kam, war es mehr eine höfliche Form von »Ihr macht das«. Aber okay, dass man da nicht wirklich nein sagen kann, ist ja auch in Ordnung.

Zum Glück hatten wir beide keine Lust darauf. Nicht, weil es kompliziert wäre oder wir nicht hinter dem Projekt stehen würden, ganz und gar nicht. Der Grund war das gute alte Lampenfieber. Keiner von uns mag es, wenn auf einmal alle Augen auf einem selbst ruhen, besonders bei politischen Veranstaltungen. Aber immerhin sind wir ja zu zweit. Und unser Chef ist auch noch da. Der würde mit Sicherheit einspringen, wenn jemand ins Straucheln gerät.

Dann wurde unsere Teilnahme an der Sitzung verschoben, bis wir mehr Ergebnisse haben. Fanden wir beide gut. Wir haben die Präsentation vorbereitet, alles aufgeteilt… und dann wurde die Sitzung verschoben. Auf heute.

An und für sich ist heute genauso blöd wie jeder andere Tag, aber die Kollegin ist aktuell auf Hochzeitsreise, was das Ganze dann doch ziemlich viel beschissener machte. Den ganzen Tag saß ich also im Büro, machte mir Notizen, ging die Präsentation durch und machte mich selbst vermutlich noch nervöser, als ich es sowieso schon war.

Die Sitzung war erst am Nachtmittag und meine Präsentation auch erst irgendwo in der Mitte der Tagesordnung, aber ich kann euch sagen, ich war verdammt froh, als alles vorbei war. Ich bin tausend Tode gestorben, doch bereits im Studium hieß es immer, dass ich trotz aller Nervosität nach außen hin gefasst wirkte. Ich hoffe einfach mal, dass es heute auch so war, etwas Gegenteiliges habe ich jedenfalls nicht gehört. Hin und wieder geriet ich zwar ins Stocken, aber ich konnte immer so einlenken, dass das Publikum gelacht hat. Zumindest die, die aussahen, als könnten sie das.

Deadpool 2

Die Liebste und ich waren gestern mal wieder im Kino, immerhin läuft ja jetzt Deadpool 2 und nachdem wir mit dem ersten schon unseren Spaß hatten, war eigentlich klar, dass wir uns auch die Fortsetzung ansehen würden.

Zum Film an sich gibt es eigentlich nicht viel zu sagen. Man bekommt genau das, was der erste Teil und die Trailer versprochen haben. Neben Cable, Domino und etwas mehr Colossus wird leider weniger »Negasonic Teenage Längster Name Der Welt« geboten, was ich irgendwie schade fand, denn im Ersten Teil hat sie mir verdammt gut gefallen. Dafür gibt es Terry Crews, Brad Pitt und Matt Damon xD

Ansonsten bleibt alles beim Alten: Blut, dumme Sprüche, ein paar richtig gute Anspielungen, Seitenhiebe in Richtung Wolverine und DC und Spezialeffekte. Außerdem wird eine offene Frage aus Teil eins beantwortet. Wenn man Teil eins mochte, wird man von der Fortsetzung bestimmt nicht enttäuscht sein.

Wir beide hatten auch wirklich Glück mit der Vorstellung um 17:30 Uhr, denn danach, also so gegen 20 Uhr war das Foyer des Kinos gerammelt voll und die Leute standen schon wieder fast bis zur Straße.

Fitnessmuffel, Tag 15

Und wieder eine Woche, in der ich brav jeden Tag meine Übungen gemacht habe. Langsam stellt sich eine Routine ein, was für den Anfang schon ganz gut ist. Erst wenn die Routine langweilig wird, muss sich radikal etwas ändern.

Aber um dem entgegenzuwirken wird seit heute die Schwierigkeit ein kleines bisschen angepasst. Ich mache meine Übungen wie bisher, nur bei den Kniebeugen nehme ich noch 10 kg zusätzliches Gewicht.

Mal sehen, ob ich das jeden Tag durchhalte, oder das Gewicht ab und zu einfach weglassen werde.

Das Schreiben in den eigenen vier Wänden und ich

Ich habe schon sehr lange nichts mehr zuhause geschrieben. Zu viel Ablenkung, zu wenig Motivation.

Jetzt lief es aber in den letzten Tagen erstaunlich gut mit dem Schreiben und ich habe mir einige Gedanken gemacht, wie ich das folgende Kapitel ausgestalten könnte. Als ich dann heute aufwachte, stand für mich fest: Ich will versuchen, diese Ideen zu Papier zu bringen (lustig, wie ich diese Formulierung immer noch benutze, obwohl man sich wohl denken kann, dass ich zumindest mein Manuskript mehr am PC schreibe, als alles andere).

Also sitze ich hier, nachdem die Liebste und ich noch ein paar Besorgungen gemacht haben und habe jetzt noch 500 Wörter geschrieben. Knapp über zwei Seiten. Keine Weltreise, aber ich denke, da wird an diesem langen Wochenende noch mehr kommen. Jetzt im Moment ist es jedenfalls ein verdammt gutes Gefühl. Ich weiß nicht, inwieweit das nachvollziehbar ist, aber das ist im Grunde auch nicht wichtig. Es tut mir gut und schadet niemandem, also sehe ich mich berechtigt, das einfach voll und ganz zu genießen.

Ich fände es wirklich schön, wenn ich mich wieder daran gewöhnen könnte, auch zuhause hin und wieder ein paar Seiten zu schreiben, allein schon weil ich dadurch viel schneller voran kommen würde. Wie schon mehrmals erwähnt, bin ich bald am Ende des ersten Teils der Geschichte angelangt und abgesehen von der groben Handlung habe ich noch gar nichts für den zweiten Teil geplant. Das sind Überlegungen, die ich dann auch bald anstellen muss und dann geht es wieder ans Schreiben. Vielleicht sogar hier in den eigenen vier Wänden. Die Hoffnung ist noch da, dass daraus etwas wird.

ZweiNullNull

Den ganzen Vormittag über saß ich da und wusste meist nichts mit mir anzufangen. Schreiben würde ich gerne, dachte ich mir. Was tat ich? Nichts. Über das Schreiben lesen, wenn überhaupt. Blogs, Artikel, Rezensionen, was auch immer. Die Lust war immer noch da, aber irgendwie so ziellos.

Tagebuch schreiben, okay, aber worüber, wenn nichts geschieht und die eigenen Gedanken mal wieder zu schnell sein, um sie einzuholen? Am Roman weiter schreiben, das wäre was. Klar, das wäre immer gut. Würde ich auch immer tun, wenn es so leicht wäre. Dann zumindest einen Blogeintrag. Ja, ich dachte wirklich zumindest. Tut mir leid.

Das hier ist nicht zumindest ein Blog. Es ist mein Blog. Alles was ich hier schreibe ist auf die eine oder andere Art wertvoll. Nicht unbedingt auch für andere, aber doch immer für mich.

Und jetzt sitze ich hier und schreibe einen Blogeintrag. Und weshalb? Weil ich zwischenzeitlich auch mein Manuskript geöffnet hatte. Ich habe das neunte Kapitel fertig geschrieben und die 200-Seiten-Marke gesprengt. Es sind immer noch zwei kurze Kapitel bis der erste Teil fertig ist, aber 200 Seiten, Leute! Das macht mich gerade wirklich verdammt stolz. Und damit habe ich dann auch etwas, das ich in mein Tagebuch schreiben kann. Und so haben sich alle Probleme des Vormittags in Wohlgefallen aufgelöst. Hach…

Borderline

Komm, geh weg

Diese dünne Line hier hält mich fest, lässt mich nicht los
Ein seidenes Drahtseil, gespannt über dem klaffenden Maul einer Welt,
die mehr Klauen und Zähne hat, als es mir gut tut

Tut es not? Tut es weh?
Schubst du mich? Fängst du mich?

Der erste Schritt ist nicht viel mehr als ein Zucken nach vorne
Diese dünne Linie zwischen dir und mir schneidet sich in meine Füße,
färbt sich mit dieser verhassten Farbe, der einzigen, die ich liebe

Siehst du das? Siehst du mich?
Will ich das? Was will ich?

Liebe, Herzblut, Wut, Gefahr,
alle Schattierungen von Rot liegen zwischen uns,
auf meinem Weg vom Heute zu dir

Schwanke ich? Schwankt meine Welt?
Mal links? Mal rechts?

Luft anhalten, Augen schließen
Mann über Borderline
Kein Netz, kein doppelter Boden

Tat es not? Tat es weh? Ja, tat es
Hast du mich geschubst? Hast du mich gefangen? Beides,
wenn ich es brauchte

Ich schneide diese dünne Linie entzwei, die zwischen uns lag,
diese Erinnerung an das, was zwischen mir liegt
Ein Schritt über meine eigene Grenze als Reise meines Lebens

Komm, lass uns hier weggehen

 

#grenzenlos (Das fünfte Wort für das Projekt *.txt 2018)

Die Reiter von Shannara

Es tut sich was in den vier Landen. Paranor ist zurück und wird direkt belagert. Die Föderation zwar im Gebirge um die Festung herum, doch vier Schattenwesen direkt vor der Tür, die die Gestalt der apokalyptischen Reiter angenommen haben. Nicht nur optisch sehr eindrucksvoll, wie der neue Druide Walker Boh erfahren muss.

Zeitgleich wird auch wieder viel gesucht. Morgan Leah sucht die Geächteten, die suchen wiederum ihren Anführer Padishar Creel und Par Ohmsford sucht seinen Bruder Coll, nachdem er erfahren hat, dass er doch noch lebt. Die einzigen, die in dieser Geschichte nicht wirklich suchen, sind wohl die Sucher. Die warten einfach nur.

Im Westland rückt die Föderationsarmee vor, um nachzusehen, ob die Elfen wirklich wieder da sind und sie im Fall der Fälle gerade noch auszurotten. Denen gefällt das natürlich nicht, also geht man dagegen vor. Und dann endet die Geschichte mit einem weiteren Shannara-Klassiker für den letzten Akt: Die Bemühungen der Guten gegen die zahlenmäßig haushoch überlegenen Bösen. Nicht sehr originell, aber gut erzählt. Schnell und kompromisslos, wie der Angriff selbst.

Eine Geschichte bietet der sechste Sammelband jetzt noch und dann dürfte die Geschichte um die Aufgaben Allanons und die Schattenwesen der Föderation eigentlich erledigt sein. Ich bin wirklich gespannt darauf, weil meiner Meinung nach noch vieles geschehen muss, aber die Geschichte nicht so sonderlich lang ist. Gerade zum Ende hin werden die Geschichten gerne etwas zu schnell für meinen Geschmack und das fände ich nach einer solchen Länge doch schon sehr schade. Aber mal abwarten…

Zeit zu verduften

Ausmisten ist in meinem Leben und auch hier ein wichtiges Thema , wenn auch erst in den letzten Jahren. Der Minimalismus als Idee fasziniert mich, wäre aber – zumindest aktuell – nichts, womit ich mich noch wohlfühlen könnte. Trotzdem versuche ich mich von unnötigen Dingen zu trennen und habe ja erst gestern darüber gejammert, dass es da einfach nicht voran geht.

Heute bin ich dann beim zweiten Schritt nach dem Jammern angekommen: Dem Machen. Ich habe eine Kiste im Regal mit kleinen Dingen, die ich gesammelt habe und die zum Teil für schöne Erinnerungen stehen. Dinge, die ich auch nicht wegwerfen möchte. Ist auch okay, die Kiste nimmt nicht viel Platz weg. Allerdings hatte ich auf und in meinem Schreibtisch auch Dinge rumfliegen, die eigentlich super in diese Kiste passen würden. Tatsächlich hat es jetzt Monate gedauert, bis ich die mal da rein geräumt habe. Bei der Gelegenheit habe ich auch gerade die Schubladen ausgemistet und zumindest ein paar Sachen weggeworfen.

Ich habe auch im Bad ausgemistet, denn da stand auch eine Sammlung:

2018-05-16-16-39-53.jpg

Über die Jahre hinweg hat sich da der ein oder andere »Duft« angesammelt. Was ist das nur mit Verwandten, dass ab einem gewissen Alter immer diese After Shave oder Duschgel-Sets verschenkt werden müssen? Oder geht das nur mir so?

Na, jedenfalls wurde jedes dieser After Shaves in den vergangenen 15 Jahren oder so durchschnittlich wohl einmal benutzt. Danach standen sie einfach nur rum. Beim Umzug in die erste eigene Wohnung wurden sie einfach mitgenommen und beim Auszug ebenso. Jetzt ist jedenfalls Schluss damit und sie kommen weg. Und es wird auch kein Ersatz angeschafft bzw. wenn, dann genau eins (1). Wenn überhaupt.