Gut genug

Gestern habe ich endlich nochmal ein paar Seiten für meinen Roman geschrieben. Das war ein wirklich tolles Gefühl und ich war fest davon überzeugt, dieses Kunststück heute zu wiederholen. Wie ihr euch denken könnt, habe ich das nicht getan.

Doch ich habe dafür zwei andere Texte geschrieben. Schnelle, kurze Texte, wie ich sie gerne schreibe. Nicht viel nachdenken, sondern den Stift ansetzen und sehen, was passiert.

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Die Texte liegen jetzt als Entwürfe irgendwo hier hinter den Kulissen herum, wo normalerweise nur die Liste der gelesenen Bücher in der Ecke steht. Durch den Status ›Entwurf‹ kann ich mir selbst einreden, die Texte vielleicht nochmal überarbeiten zu wollen, zumal ich mit dem einen auch nochmal das Projekt *.txt bedienen will. Um ehrlich zu sein, glaube ich daran aber eigentlich nicht, also warten sie nur im Entwürfeordner, bis sie dann veröffentlicht werden. Sie sind nämlich so, wie sie sind.

Gut genug.

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Freitag, blinzeln, Montag

Das vergangene Wochenende war für meine Verhältnisse ungewohnt social-life-lastig. Am Freitag waren wir zu Besuch bei einer Kollegin der Liebsten. Wie bei ihrer Einweihungsfeier im April war die Stimmung ganz gut und da das vegane Chili ohne Geschmacksverstärker auskam, war der Abend für mich auch angenehmer. Mein persönliches Highlight war allerdings der kleine Sohn einer anderen Kollegin, der jetzt, wo er laufen kann, seiner Mutter jedes Buch auf Augenhöhe einzeln gebracht hat. Der innere Monk der Gastgeberin drehte etwas am Rad, aber auch das war ganz lustig anzusehen.

Am Samstag waren wir kurz einkaufen und haben auf dem Wochenmarkt noch frische Sachen geholt, dann war kurz Nachmittag und gefühlt direkt auch schon wieder Abend. Da haben wir uns dann mit einem befreundeten Pärchen in Merzig zum Essen getroffen. Das war auch ganz schön, nur die Distanz ist immer wieder blöd dabei. Wir unterhielten uns darüber, was in den letzten Monaten so passiert ist und wie immer war man überrascht, dass ich kaum Neuigkeiten zu berichten hatte. Meine letzten Bemühungen in Sachen Ausmisten sorgten für verständnislose Blicke, aber die beiden sind sowieso nicht der Typ Mensch, der diese Art von Minimalismus nachvollziehen könnte. Ist ja auch in Ordnung, zu Missionieren war ja nicht meine Absicht. Trotzdem fühlt man sich ein klein wenig missverstanden, was irgendwie schade ist.

Am nächsten Morgen kam mein Vater kurz vorbei und auch hier drehte sich alles um die Universalfrage »Was gibt’s Neues?« (oder auf Saarländisch: »Unn?«). Nach seinem Besuch haben die Liebste und ich noch einen kleinen Spaziergang unternommen, etwas Schlaf nachgeholt, der in der Nacht gefehlt hat und dann war das Wochenende irgendwie auch schon wieder vorbei. Wir haben noch gekocht und etwas gekuschelt – wogegen mein Magen wohl wieder irgendetwas einzuwenden hatte – und dann rief auch schon das Bett. Da habe ich dann auch zum ersten Mal an diesem Wochenende nochmal ein Kapitel gelesen. Insgesamt kam mir das Wochenende furchtbar kurz vor, doch ich kann mir nicht ganz erklären, woran es genau lag.

Jetzt hat jedenfalls eine neue Woche angefangen und ich bin gespannt, was sie so für mich bereit hält.

Selbstreflexion

Die Liebste kritisiert meine negative Art bzw. meine herablassende Art, Ideen und Ideenträger zu kommentieren. Zweimal innerhalb eines Tages. Definitiv ein Grund, mir mal Gedanken zu machen. Manchmal ist sie eben doch die Vernünftige von uns beiden und ich sollte auf sie hören.

Also wird das Tagebuch aufgeschlagen und Gedanken gemacht und festgehalten. Acht Seiten später weiß ich zumindest wieder einen der Gründe, wieso ich so lange keinen Psychotherapeuten gesehen habe. Scheißefühlen kriege ich auch ganz gut alleine hin. Nicht dass das etwas Schlechtes wäre. Würde es mir danach immer noch blendend oder zumindest halbwegs gut gehen, gäbe es keinen Grund, zumindest die Notwendigkeit einer internen Intervention in Betracht zu ziehen. Die tatsächliche Umsetzung steht wiederum auf einem ganz anderen Blatt, da will ich jetzt gar nichts schönreden.

Gewissermaßen tat das also eigentlich ganz gut. Aus schlechten Gefühlen heraus entstehen die besten Impulse, sich selbst oder seine Situation zu verbessern. Behaupte ich einfach mal.

Dann irgendwann steht eine Pause mit den Kolleginnen an. Zeit, an gar nichts zu denken und einfach nur einem austauschbaren Austausch von Informationen zu folgen oder eben nicht. Kollegin A hat Stoffmuster dabei. Für ihren Taschenbegleiter. Das sind diese Terminplaner für hundert Euronen und aufwärts. Ich überlege währenddessen, wie schwer es wohl wäre, so ein Ding selbst zu machen. Ist ja immerhin ganz toll, aus dem Saarland. Und handgemacht. Kollegin B erzählt von der Anschaffung eines Laminiergerätes durch ihre Eltern zu dem einzigen Zweck, einen Rentenausweis einzulaminieren. Ich schweige zu beiden Themen.

Jetzt sitze ich hier und denke mir, dass ich zwar eindeutig Defizite in Sachen Kommunikation und Soziale Interaktion aufweise, meine Sorge über mein Konsumverhalten jedoch vielleicht etwas vernachlässigbar ist.

Satt, sauber, sicher

Satt, sauber, sicher kotzt das Bild einer Familie und dem näheren Umfeld in kleineren und größeren Brocken, die als Ganzes ein Gesamtwerk abgeben, das nicht immer so viel Power hat, wie es haben könnte.

Die unschönen Fäden, die all diese Brocken miteinander verbinden, gehen von Hubert und Karla aus, die in ihrer Gewohnheitsehe die Söhne Roland und Peter vorbildlich verkorkst haben. Roland kannte da mal eine Vera, die er aber verloren hat. Ein Afrikaner hat dann die Vera gefunden, aber auch Deutsche mit Überfremdungsängsten, wie man das ja wohl nun nennt.

Alle Figuren in der Geschichte sind mehr oder minder stark miteinander verknüpft, haben Berührungspunkte und eine eigene kleine Tragödie. Da geht es um Sex, um Liebe, Krebs, die Frau Tod, Hass und darum, wieso generell beinahe alles und jeder scheiße ist.

Gerade die Verbindungen zwischen den Figuren haben mir gut gefallen, nicht weil sie irgendwie geschickt oder künstlerisch untergebracht sind, sondern einfach, weil auf irgendeine Art und Weise eben doch alles zusammenhängt. Das mochte ich. Wie auch den Rest des Buches, dass ich dennoch nur Leuten empfehlen würde, die Bernemanns Stil mögen und nicht gewohnheitsbetroffen sind.

Alleinsein für Anfänger

Alleinsein macht mitunter merkwürdige Dinge mit Menschen. Da ist dieser alte Freund, der öffentlich lamentiert, Frauen würden sich ja immer für das gutaussehende Arschloch entscheiden und nicht für den liebevollen Kerl, den sie stattdessen haben könnten. »Scheiß Weiber fehlt da nur noch«, denke ich mir und »Vielleicht ist man auch oft gar nicht das liebevolle Wesen, für das man sich selbst gerne halten würde, nur weil einem aus dem Spiegel kein Unterwäschemodel entgegenblickt.«

Aber was weiß ich schon über diese Art des Alleinseins? In den vergangenen 13 Jahren war ich weniger als sechs Monate in diesem Zustand, wenn auch sehr lange kurz davor. Etwas in mir hat immer daran gearbeitet, das was für das persönliche Glück gehalten wurde, zu sabotieren. Gewissermaßen war ich unbeabsichtigt das gutaussehende Arschloch, obwohl ich doch immer nur der liebe Kerl sein wollte. Gewissermaßen wohl auch beabsichtigt. Vorsätzlicher Beziehungsmord. Vielleicht kommt man im ein oder anderen Fall noch mit Fahrlässigkeit durch. Aber egal. Verjährt und so.

Dann kam die Scheidung. Das Ende einer Beziehung als Summe meiner größten Verfehlungen. Ich bin glücklich, so wie es jetzt ist, trotzdem kann ich ja einiges bereuen, oder nicht?

Im Anschluss kam das alleine Wohnen ohne ein alleine Leben. Das funktionierte einigermaßen. Vielleicht hier und da noch auf Ein-Mann-Stundenten-WG-Niveau, aber es funktionierte. War ja auch nicht von Dauer. Umziehen, zusammenziehen, zusammenleben, zusammen leben. Alleinsein ist jetzt etwas, das man auch mal gekannt hat. Routine ist angesagt.

Früher, als alles irgendwie kaputt war, war das Alleinsein eine Chance zum Ich-Sein. Da wurden all die Dinge getan, die man sonst nicht tun konnte und vielleicht gerade deshalb immer tun wollte. Es wurden Fetische ausgelebt und Filme geschaut, ohne ein »Das will ich nicht sehen«, es wurden ungesunde Mengen Alkohol getrunken und ungesunde Mengen Schlaf geschlafen.

Heute ist das nicht mehr so. Gestern auch nicht. Ein Abend allein zuhause, drei Folgen Supernatural und ein Kapitel im Bett, bevor die Augen zu und das Licht ausging. Ein Abend kann schlimmer verbracht werden, aber wirklich befriedigend war es eben auch nicht. Hier gibt es eindeutig Weiterentwicklungsbedarf.

Das Tor zur Hölle

Ich mag die Hellraiser-Filme. Storytechnisch wurden sie, wie alle anderen Horrorserien, von Film zu Film immer dämlicher, doch wie bei Nightmare mag ich einfach die Effekte. Trotzdem habe ich bisher nie die Vorlage zur Story gelesen. Bis jetzt.

Clive Barkers Das Tor zu Hölle beschränkt sich sehr stark auf das Notwendigste. Frank ist vom Leben gelangweilt und sehnt sich nach unermesslicher Lust und Leidenschaft. Angeblich können die Zenobiten vom Orden der Wunden ihm genau das bieten, also löst er eine alte Puzzlebox, um sie zu beschwören. Die Vorstellungen von Sinnlichkeit, mit denen sie Frank konfrontieren, decken sich allerdings nicht ganz mit seinen Erwartungen. Irgendwie entkommt er seinen Peinigern jedoch, unterstützt durch seine Schwägerin Julia, die Frank schon immer mehr liebte als seinen langweiligen Bruder Rory. Doch Franks gepeinigte Seele braucht einen neuen Körper und Julia muss das nötige Blut beschaffen.

Die Geschichte ist nicht sehr lang und aufgrund ihres Alters wohl vielen auch nicht unbekannt. Da die Verfilmung nicht wesentlich von der Vorlage abweicht, wusste ich also auch schon, was mich erwartete. Trotzdem muss ich zugeben, dass es beinahe bis zum letzten Kapitel dauerte, bis endlich mal etwas wie Spannung aufkam. Der Erzählstil war ansonsten irgendwie so, dass ich nicht das Gefühl hatte, eine Geschichte zu erleben. Es packte mich einfach nicht. Gerade bei einer solchen Geschichte, die sich neben dem brutalen Horror eben um Sehnsucht, Verrat und auch menschliche Grausamkeit dreht, sollte das nicht der Fall sein. Vielleicht – und irgendwie hoffe ich das sogar – lag das alles auch einfach an der deutschen Übersetzung.

Eigentlich wollte ich noch den Büchern des Blutes eine Chance geben, doch nach dieser Geschichte werde ich das erst einmal verschieben. Also suche ich mir doch eher etwas anderes.

Halloween

Ein paar Tage nach Halloween, aber die Liebste und ich waren gestern mehr oder weniger spontan nochmal im Kino.

Der mittlerweile elfte Halloween-Film (und der dritte zweite Teil) bringt mal wieder nach 20 Jahren Laurie Strode und Michael Myers zusammen. Bereits das erste 20er-Jubiläum Halloween H20 war im Vergleich zu den anderen Fortsetzungen – abgesehen von Teil 2 – eigentlich ganz gut, hier versaute nur der direkte Nachfolger Resurrection einfach alles.

Der aktuelle Film macht im Vergleich dazu vieles richtig, ist allerdings leider genau das, was man erwartet. 40 Jahre nach Michaels erstem Massaker in Haddonfield soll er verlegt werden und das ist bekanntlich keine gute Idee. Laurie Strode lebt währenddessen zurückgezogen im Wald in einer privaten Festung. Ihren Sohn aus H20 haben die Filmemacher wieder (wie schon in früheren Teilen) durch eine Tochter ersetzt. Die ist allerdings darauf bedacht, die von der Vergangenheit besessene Laurie von ihrer Enkeltochter fernzuhalten. Dieses Unterfangen ist natürlich nur semi-erfolgreich und Michael kommt, verfolgt vom Nachfolger von Dr. Loomis, wieder nach Hause.

Was folgt ist leider sehr vorhersehbar. Keine echte Überraschungen, viele Erinnerungen an Teil 1 (die meisten davon wirklich gut) und für meinen Geschmack etwas zu viel Sarah Connor, aber im Großen und Ganzen wurde doch ein ganz stabiler Film abgeliefert – Zumindest im Vergleich zu dem, was die alten Fortsetzungen so zu bieten hatten.

The Expanse – Staffel 1

Über die letzten Tage hinweg habe ich mir nun auch mal die erste Staffel zur Verfilmung der The Expanse-Romane von James Corey angesehen. Die Staffel hat mir ganz gut gefallen, vor allem, dass sie sich etwas Zeit lässt, besonders in den ersten Folgen. Wie eigentlich immer, wenn man die Vorlage schon gelesen hat, passen die Schauspieler natürlich überhaupt nicht zu den Bildern, die ich von den Charakteren hatte. Lustig, aber auch irgendwie passend, fand ich, dass Holden denselben Synchronsprecher verpasst bekam wie Jon Snow aus Game of Thrones. Es passt einfach zu diesem Charakter, der im Laufe der Geschichte von angesehenem Job zu nötigem Job zur Anführerposition kommt und scheinbar zwanghaft das Richtige tun muss.

Die Übrigen Schauspieler und Sprecher sind gut, keine Frage, doch wie schon bei GoT wird die Serie für mich wohl eher als alternative Version der Story zu sehen sein. Nur dass ich hier die Bücher zunächst weiter verfolgen werde. Sollte Mr. Martin irgendwann mal The Winds of Winter veröffentlichen, werde ich es sicher nicht lesen.

Die zweite Staffel der Serie werde ich mir sicher auch irgendwann noch ansehen, doch super eilig habe ich es damit nicht. Ich weiß auch nicht, ob ich die Serie empfehlen sollte oder nicht. Wenn man die Bücher mag, kann man auf jeden Fall mal rein schauen, wenn man sie nicht mag, kann man sich die Serie auch sparen. Kennt man die Bücher allerdings nicht, könnte die Serie vielleicht wirklich – wie sie wohl manchmal bezeichnet wird – eine Mischung aus Game of Thrones und Battlestar Galactica sein. Wer weiß, BSG habe ich selbst nie geschaut. Das ganze Design erinnert allerdings ein klein wenig an Firefly und das ist für mich nochmal ein großer Pluspunkt. Die sauberen Schiffe der Sternenflotte waren nie mein Ding.

Mehr gibt es jetzt erst einmal nicht zu sagen zu dieser ersten Staffel. Meine Meinung zur Handlung kann man im Eintrag zum Buch nachlesen, die hat sich in der Serie nicht wirklich verändert.

Nemesis-Spiele

James Holden und seine Crew sind wieder zurück auf der Tycho-Station. Die Rosinante, die nach ihrem letzten Abenteuer erstmal ein paar Monate repariert werden muss, verbannt sie alle quasi zu einer kleinen Auszeit.

Eine Geschichte darüber, wie die Crew sich ein halbes Jahr die Zeit vertreibt, wäre allerdings ziemlich langweilig, also machen sich die Crewmitglieder unabhängig voneinander auf, dem Ruf der jeweiligen Vergangenheit zu folgen, während der Kapitän auf Tycho bleibt und sich von der Einsamkeit ablenken muss. Anschläge, Millionen toter Menschen und Gefahren für seine Crew und einen großen Teil der gesamten Menschheit sind jedoch eine ganz gute Ablenkung.

Die einzelnen Handlungsstränge von Nemesis-Spiele wirken stellenweise sehr gezwungen, doch sie greifen gut ineinander und spielen sehr gut mit der Spannung. Eine wirkliche Angst um die lieb gewonnenen Charaktere kommt nicht auf, doch die Geschichte funktioniert einfach. Bobbie Draper bekam wieder eine etwas größere Rolle, was mir sehr gut gefallen hat, allerdings bin ich etwas skeptisch, was die Weiterentwicklung der Crew angeht. Da hoffe ich wirklich, dass die Autoren in den folgenden Büchern keine »falschen« Entscheidungen treffen werden.

Auch die Überleitung zu einem neuen Abschnitt nicht nur in der Geschichte um das Protomolekül und seine Erschaffer, sondern auch für die gesamte Menschheit, gefiel mir ganz gut und bietet in meinen Augen eine große Chance, die hoffentlich gut genutzt wird. Aber gut, zwei Bücher gibt es ja bisher noch, also werde ich demnächst ja schon erfahren, wie es weitergeht. Doch zuerst kommt nochmal etwas kleineres für zwischendurch an die Reihe.

Ausrede #drölf

Mal wieder beklage ich mir selbst gegenüber meine eigene Untätigkeit. So viel Zeit, die verschwendet wird. Zeit, in der kein einziges Wort geschrieben wird und Zeit, in der viel zu langsam geschrieben wird.

Die ewig gleiche Geschichte eben. Aktuell liegt es vielleicht an der Geschichte selbst, vielleicht aber auch nicht. Den zweiten Teil abzuschließen, die 300-Seiten-Marke zu überschreiten und endlich wieder etwas zum Abschluss zu bringen, das alles war großartig, ein berauschendes Gefühl, könnte man fast sagen.

Dann Teil drei. Wieder von vorne anfangen, zu einem Zeitpunkt in der Story, zu dem zunächst nicht viel zu geschehen scheint. Ist es das? Bin ich gelangweilt von der eigenen Geschichte, obwohl ich weiß, was noch kommt bzw. kommen soll? Das wäre fatal. Viel mehr hoffe ich auf Startschwierigkeiten. Es dauert, etwas Neues ins Rollen zu bringen und wenn ich nur dieses erste Kapitel abgeschlossen hätte, würde es sicher einfacher sein. Dieser erste Hügel ist es, den ich erklimmen muss, um zu sehen, was dahinter liegt und um auf der anderen Seite meinen Weg mit Schwung fortsetzen zu können.

So jedenfalls versuche ich mir das gerade schön zu reden. Bis ich mich aber endlich zusammenreiße und mich an die Arbeit mache, bleibt es nicht mehr als eine Ausrede. Eine schöne Ausrede, aber doch eine Ausrede.