Genauer betrachtet sind Menschen auch nur Leute

Von Herrn Zymny rüber zu Patrick Salmen. Diese schöne Stimme, die um sich herum einen Bart und irgendwo noch ein bisschen Mensch manifestiert hat, höre ich eigentlich sehr gerne, doch wie sich herausstellt, lese ich auch gerne, was der gute Mann so schreibt.

Die kurzen Texte sind, wie das mit Humor nun einmal so ist, Geschmackssache. Wer den Humor des Autors nicht teilt oder generell mit Witz nichts anzufangen weiß, braucht solch ein Buch gar nicht erst zu lesen. Einleuchtend, oder? Ich habe mich nicht bei jedem Text vor Lachen gekrümmt, aber ich war auf der kurzen Reise durch das Buch doch schon gut unterhalten. Was will man mehr? Nun gut, sicher so einiges, aber dann liest man eben nicht Patrick Salmen. Soll eben doch jeder das tun, was er kann.

Als Nächstes werde ich mir auch noch ein Buch von ihm vornehmen, einfach weil ich gerade wirklich Lust auf mehr habe. Und diese Lust auf mehr ist doch auch etwas Gutes, möchte ich meinen. So aus Autoren-Sicht.

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Montagsfrage #53 [1938]

Nach langer Zeit möchte ich mal wieder eine Montagsfrage beantworten, einfach, weil ich gerade in Plauderlaune bin.

Was hat euch zum Bloggen verleitet?

Puh, die Anfänge liegen da schon weit zurück. 2005 in etwa habe ich zum ersten Mal gebloggt. Damals noch auf myblog, glaube ich. Inhaltlich war das alles nicht viel anders als heute. Tagebuchmäßiger Kram, nur eben in der »Weltschmerz pachtender, tiefbetrübter Teenager«-Version. Nichts worauf man heute (oder damals) stolz sein sollte.

Später (2009) ging es dann hier zu WordPress. Verschiedene Blogs folgten, unter anderem auch einer, der sich nur um Filme und Videospiele drehte, so ganz ohne privates Seelen-Auskotzen. Ich war aber schon damals eher so semi-diszipliniert und habe alles auf kurz oder lang eingestampft.

Wie ich ursprünglich dazu kam, Gedanken, Wünsche, Sehnsüchte und alles, was einem sonst bei dieser Aufzählung einfallen kann, die eigentlich nur rosarot und dargestellt werden kann und so unfassbar klischeehaft ist, hier im Internet breitzutreten? Nun ja, wie bereits erwähnt, war ich der (ebenfalls klischeehafte) Prototyp des deprimierten Jugendlichen. Ich will damit weder meinen noch den Geisteszustand von irgendwem herunterspielen, aber es war schon sehr kitschig, so rückblickend betrachtet.

Aber es war auch echt. Mehrere Diagnosen (von sogenannten Profis, nicht von Google), ein stark schwankendes Interesse an einem Morgen, Wunden, deren Narben man heute noch sieht und solche, die man damals schon nicht sehen konnte. Heute ist das alles nicht mehr so schlimm und wer hier schon einmal was gelesen hat, wird mir ja wohl glauben, dass es mir wirklich gut geht, aber die Angewohnheit, eine Art Tagebuch zu führen, habe ich beibehalten.

Doppelt sogar, denn ich schreibe auch tatsächliche Bücher voll, wenn auch nicht so ausführlich. Das Tippen gefällt mir einfach und hin und wieder fühlt es sich gut an, etwas loszuwerden. Ich betreibe das hier auch bei weitem nicht so semi-professionell, wie andere (die ich manchmal wirklich darum beneide), was auch recht schnell klar wird, wenn man sich hier umsieht.

Und bevor ich noch mehr abschweife, mache ich hier für heute Schluss. Zwei Beiträge an einem Tag, das artet ja hier noch in Spam aus.

Henry Frottey – Sein erster Fall: Teil 2 – Das Ende der Trilogie

Ein Roman in Schwarzweiß.

Ein schön kurzer und knackiger Titel, oder? Die bekloppte Detektivgeschichte stammt von Jan Philipp Zymny. Wer den Poetry Slammer nicht kennt und sich ein Bild davon machen möchte, was einen mit dem Buch erwartet, dem empfehle ich, bei YouTube mal Sachen wie Nehmen Sie AWESOME! oder auch den 1. Monolog der Lady Cuttlefish anzusehen. Damit ist eigentlich alles gesagt.

Sonderlich viel muss man auch zu Henry Frottey nicht sagen. Verschiedene Morde, die irgendwie zusammenhängen, eine verkommene Stadt, einer der letzten ehrlichen Polizisten und natürlich der geniale Privatdetektiv, der bei diesem gar nicht gut ankommt. Das alles wirft man zusammen mit jeder Menge Blödsinn Marke Zymny und einer gehörigen Brise Absurdität in den Mixer, lässt ihn drei Stunden ohne Deckel laufen und wirft dann noch eine Katze in die neu dekorierte Küche. Dann hat man zumindest ansatzweise eine Vorstellung von diesem Krimi.

Ich mag Herrn Zymny und seine Texte, ich mag auch seine Art sie vorzutragen, aber dieses Machwerk hier war mir zu lang. Ich habe oft gelacht und fand viele Ideen einfach so genial absurd, aber genau das ist wohl – für meinen Geschmack – in kleinen Dosen einfach besser bekömmlich. Das soll nicht heißen, dass das Buch nicht gut ist, es fiel mir nur schwer, konsequent dran zu bleiben, weshalb ich wieder mal recht lange gebraucht habe, bis ich durch war. Vielleicht wäre hier das Hörbuch die bessere Alternative gewesen.

Gut gegen Nordwind

Nein, es geht nicht um das Buch von Daniel Glattauer, sondern – wie man sich vielleicht denken kann – um die entsprechende Verfilmung, die aktuell im Kino läuft. Die haben die Liebste und ich uns gerade eben angesehen. Nachdem der letzte Spider-Man dem ungeborenen Nachwuchs wohl etwas zu laut war, haben wir uns für den letzten Kinobesuch vor der Geburt einen ruhigeren Film ausgesucht.

Wem der Titel so gar nichts sagt: Emma möchte per Mail ein Abonnement kündigen, vertippt sich allerdings und schickt ihr Anliegen deshalb an Leo. Aus dem zufälligen Kontakt wird eine Plauderei, eine Freundschaft und natürlich irgendwann auch mehr. Wer mit Briefromanen kein Problem hat – oder wie ich damals gar nicht weiß, dass es so etwas gibt – kann sich das Buch ruhig mal ansehen, mir hat es sehr gefallen, ebenso wie die Fortsetzung Alle sieben Wellen. Wer mit dieser Art Buch eher nichts anfangen kann, kann vom Film immer noch einen ganz soliden romantischen Film erwarten. Wer hingegen das Buch gelesen hat und nicht mochte, wird wohl auch den Film nicht mögen.

Vielleicht steht man der Geschichte von Leo und seiner Emmi auch anders gegenüber, wenn man selbst schon immer wieder darauf gewartet hat, das eine Mail von einer Person eintrifft, die man eigentlich gar nicht und noch viel eigentlicher so richtig gut kennt. Allen die dieses Gefühl kennen, sei der Film auf jeden Fall empfohlen. Wollt ihr stattdessen lieber das Buch lesen, bestellt euch auch gleicht den zweiten Teil.

Kein Mensch vieler Worte

Gestern war ich auf einer Veranstaltung zum Thema Islam. Es ging um Rassismus, warum Rassismus der richtige Begriff ist, auch wenn es sich um eine Religion handelt (was ja ein beliebstes Gegenargument von Rassisten ist) und besonders auch die unterschiedliche Behandlung junger Muslim*innen im Kontext von sozialpädagogischer Arbeit, besonders in der Schule. Im Anschluss gab es noch etwas, das als Podiumsdiskussion betitelt wurde, allerdings stelle ich mir unter dem Wort Diskussion immer mindestens zwei Meinungen vor … na egal.

Im Grunde geht es auch nicht um die Veranstaltung. Rassismus ist scheiße, der Islam ist (ein sehr sehr kleiner) Teil von Deutschland und wer das anders sieht, kann gerne gehen.

Worum es mir heute geht sind die Begrüßungen bei solchen, aber auch anderen, Veranstaltungen. Jeder, der eine halbwegs wichtige Position beim jeweiligen Projekt innhat und natürlich der Gastgeber müssen aus irgendwelchen Gründen eine Begrüßung vom Stapel lassen. Drei bis fünf kurze Ansprachen, die allesamt denselben Inhalt haben, wuhu!

Und immer, wirklich immer, ist mindestens einer dabei, der gleich zu Beginn beteuert, dass er ja kein Mensch großer Worte sei und sich daher kurz fassen möchte. Und der dann mit zwei oder mehr Seiten Text da vorne steht. Einfach kötzlich, sowas.

Ich lese keine Ratgeber für öffentliche Reden – und sollte ich das je tun, erschlagt mich Bitte mit eben diesen – aber wer zum Fick hielt es irgendwann für eine gute Idee, das Publikum direkt zu Beginn schon zu belügen und das auch an andere weiterzugeben? Natürlich ist mir klar, dass solche Projekte und besonders die Finanzierung auch immer etwas mit Politik zu tun haben, aber deshalb muss man sich bei denen doch nicht die Rhetorik-Tipps abschauen.

So, das muss vorerst reichen, das muss ich einfach in unregelmäßigen Abständen mal wieder loswerden.

Träume und Erinnerung

Kennt ihr das, wenn ihr euch an einen Traum zu erinnern versucht und alles eigentlich nur weiter verblasst anstatt klarer zu werden? Das nervt mich schon den ganzen Tag.

Es war ein Sextraum, das weiß ich, also ist mir das grundlegende Muster eigentlich bekannt. Trotzdem frustriert es mich, wenn die Details einfach nicht wieder aus der Versenkung meiner Gedanken auftauchen wollen. Dabei ist es auch vollkommen egal, ob ich von Sex bzw. sexualisierten Handlungen träume oder von anderen Dingen. Ich möchte einfach gerne wissen, was mein Kopf im Schlaf so veranstaltet, unabhängig vom Thema.

Aber auch wenn ich mich nicht erinnern kann, habe ich heute recht viel Zeit damit verbracht, online nach Klamotten zu bummeln; etwas, das wohl eindeutig was mit dem Traum zu tun hat.

Interessant ist dann: Wenn ich mich an einen Traum erinnern kann, so mit allen Details, dann gehe ich den nochmal in Gedanken durch und genieße ihn oder wundere mich darüber (je nach Inhalt eben) und das war es dann. Danach vergesse ich ihn irgendwann und dann ist mir das auch vollkommen egal. Aber mindestens einmal muss ich mich daran erinnern. Daran, meine Träume aufzuschreiben oder zu deuten, hatte ich nie Interesse.

Allerdings muss ich auch zugeben, dass ich meine verrückten Träume wohl schlecht in Worte fassen könnte und über meine sexuellen Phantasien habe ich schon mehr als genug geschrieben.

Nachts

Four past Midnight enthielt im englischen Original vier Geschichten von Stephen King. Hier in Deutschland wurde das Buch zweigeteilt. Die ersten beiden Geschichten, Langoliers und Das heimliche Fenster, der heimliche Garten , hatte ich bereits gelesen. Jetzt ging es an die restlichen zwei, die in Nachts zu finden sind.

Der Bibliothekspolizist ist für Sam Peebles ein Mythos. Eine Geschichte, die man Kindern erzählt, um sie zu ermahnen, ihre Bücher rechtzeitig zurück zu bringen. Als die Bibliothekarin Ardelia Lortz ihm ihm mit der Bibliothekspolizei droht, ist seine Angst jedoch sehr real. Zeit, persönliche Traumata und ein schreckliches Wesen stehen in der Geschichte ebenso im Mittelpunkt, wie die Wichtigkeit, sich seinen Dämonen zu stellen. Der Schluss war vielleicht etwas zu viel, aber im Großen und Ganzen hat mir die Geschichte wirklich gut gefallen.

Zeitraffer ist die Geschichte einer Kamera. Einer Polaroidkamera, um genau zu sein. Die bekommt Kevin zu seinem 15. Geburtstag, genau das, was er sich gewünscht hat. Leider hat die Kamera einen seltsamen Defekt: Egal, was man fotografiert, es kommt immer das Bild eines Hundes vor einem Lattenzaun dabei heraus. Doch dann fällt dem Jungen auf, dass die Bilder nicht immer identisch sind. Der Hund bewegt sich, Stück für Stück. Auf den Fotografen zu. Diese Geschichte war an sich ganz cool, fühlte sich aber wieder zu lang an. Oder sie konnte mich einfach nicht über die gesamte Länge bei der Stange halten, je nachdem, wie man das betrachten will.

Insgesamt haben mir die beiden Geschichten in Nachts wirklich gut gefallen, doch beiden hätte etwas Straffung ganz gut getan. Die anderen beiden Geschichten aus dem Originalband fand ich da schon besser.

Nichts Neues, aber Erfreuliches

Seit dem vergangenen Wochenende wurde es ja mal wieder wärmer. Angenehm, warm, wärmer, heiß, düster und kühl mit ein paar Tropfen, heiß. Ich mache diese Entwicklung und den sich ändernden Luftdruck für Kopfschmerzen und Übelkeit verantwortlich. Gleichzeitig hoffe ich, dass es mir morgen beim Wandertag Betriebsausflug etwas besser geht.

Abgesehen davon kann ich mich eigentlich nicht beklagen. Der letzte Termin des Geburtsvorbereitungskurses steht heute an, für Freitag ist ein Spieleabend geplant und ich habe seit langem nochmal das Gefühl, dass ich irgendwann in diesem Leben mit dieser beknackten Geschichte fertig werden könnte. Oder zumindest mit einem ersten Entwurf. Ich freue mich über mein neues Tagebuch – ein Writersblok, das ich im letzten Urlaub gekauft habe – und bin generell so gut gelaunt, wie es meine körperliche Verfassung eben zulässt.

Die Liebste hat mittlerweile wieder mehr mit ihrer körperlichen Verfassung zu kämpfen, aber deren Ende ist ja nun auch schon abzusehen. Ab Montag ist sie im Mutterschutz und dann war es das bald mit der Ruhe im Haus. Ich wiederhole mich da, aber das ist mir egal: Ich freue mich riesig. Ich habe Schiss, aber ich freue mich. Und ich bin zuversichtlich. Mit ihr habe ich vieles geschafft und das wird auch dazugehören.

Schreiben, Schreiben, Schreiben

Am Wochenende habe ich nochmal drei kurze Meldungen für xboxdynasty verfasst, die Xbox-Seite, bei der ich mich beworben hatte. In der ersten Woche kamen so ingesamt neun Artikel bzw. Meldungen zusammen. Für eine Nebentätigkeit vollkommen ausreichend, würde ich meinen. Da ich noch in einer Probezeit bin, gehen die Inhalte natürlich nicht direkt online, sondern werden erst noch gepürft, was ja auch mehr als vernünftig ist.

Am Samstag bekam ich jedenfalls wieder etwas Rückmeldung. Neben einem wirklich sehr wohltuenden Lob gab es auch ein wenig kontruktive Kritik. So sind wohl Wiederholungen eines meines Probleme. Einzelne Begriffe oder Formulierungen ebenso wie Satzbausteine kommen mir beim Schreiben immer wieder in den Sinn und dann auch in die Finger. Und ehe ich mich’s versehe, habe ich auf sechs Seiten insgesamt 19 mal das Wort Held getippt. Könnte man schöner lösen, ohne Frage. Das war mir ehrlich gesagt schon peinlich, aber dem bereits erwähnten Lob konnte ich entnehmen, dass ich mich wohl dennoch besser anstellte als so manch Anderer.

Nach einer Woche macht es mir auch wirklich noch sehr viel Spaß und ich werde wohl auch weiterhin aushelfen, wenn ich kann. Übung und eine gewisse Schreibroutine werden mir auch sicher nicht nur bei dieser Tätigkeit helfen. Gerade eben habe ich zum Beispiel zum ersten Mal seit Monaten (gefühlt, vermutlich aber auch tatsächlich) an meinem Manuskript gearbeitet und zwei Seiten geschrieben. Zwei Seiten sind so eine magische Grenze für mich. Soweit reicht dann der erste Motivationsschub, danach wird es wieder anstrengender. Aber überhaupt etwas geschrieben zu haben, gibt mir schon wieder ein kleines Hochgefühl.

Vielleicht fordere ich mir gleich mal noch eine kleine News an. Und später kehre ich mit meinen Gedanken vielleicht wieder unter die Erde zurück, wo sich zwei meiner Figuren Geschichten erzählen, um sich von der eigenen Angst und Unsicherheit abzulenken, die sonst in ihrer Situation angemessen wäre.

Coin Locker Babys

„Hashi und Kiku wurden nach ihrer Geburt in Münzschließfächern zurückgelassen. Die beiden Jungs verbringen ihre Jugend zunächst im Waisenhaus und später bei Pflegeeltern auf einer verlassenen Insel, bevor sie schließlich in die Stadt ziehen, um die Frauen, die sie wegegeben hatten, zu finden und zu vernichten. Gemeinsam oder getrennt ist ihre Reise vom Münzschließfach zu einem atemberaubenden, wilden Höhepunkt eine Achterbahnfahrt durch die unheimliche Landschaft eines Japan im späten zwanzigsten Jahrhundert. Nachdem sie ihre Zieheltern verlassen hatten zieht es beide ins Giftghetto, eine von Freaks und Strichern belebte Gegend. Während sich Hashi zu einem bisexuellen Rocksänger entwickelt, Star in dieser exotischen Halbwelt, sucht Kiku, seine Rache in Gesellschaft seiner Freundin, einem Model, die ihre Wohnung in einen tropischen Sumpf für ihr Krokodil umgewandelt hat. Doch die Rachepläne die Kiku verolgt gehen weiter als bloß seine Mutter zu finden.“

Eigentlich eine ganz interessante Beschreibung, oder? Nach dem, was ich bisher von Ryū Murakami gelesen hatte, habe ich mich schon auf Coin Locker Babys gefreut. So nennt man wohl die Kinder, die in den Münzschließfächern ausgesetzt wurden. Hashi und Kiku sind Sonderfälle, weil sie rechtzeitig gefunden wurden, um dieses Schicksal zu überleben. Dennoch stark traumatisiert entwickeln sich die beiden schon sehr früh recht unterschiedlich und werden am Ende zu wirklich abgedrehten Charakteren.

So interessant die Prämisse auch war und so viel Potential auch in der Geschichte steckt, hat sie da angefangen, mich zu verlieren, wo die beiden Brüder getrennte Wege gingen. Es fällt mir schwer, etwas zur Handlung zu erzählen, ohne viel vorweg zu nehmen, doch auch die Wege, die die beiden jungen Männer beschreiten, um … eine Art von Erlösung zu finden, schätze ich, werden recht schnell so absurd, dass es wirklich mühsam wurde, die Geschichte zu Ende zu lesen. Zwischendurch gab es durchaus hin und wieder Passagen, die spannend geschrieben waren und bei denen die Seiten nur so dahinflogen, aber im Großen und Ganzen würde ich Coin Locker Babys wohl niemandem empfehlen, der nicht total auf diesen japanischen Stil abfährt.