Wieder etwas losgeworden

Gerade eben habe ich meinen Handyvertrag gekündigt. 19,99€, die ich ab Februar 2019 monatlich sparen werden. Kein besonders hoher Betrag, aber auf ein oder zwei Jahre gerechnet ist das schon kein Pappenstiel. In Zukunft gibt es dann eine Prepaid-Karte und keine monatlichen Kosten mehr. Fühlt sich gut an.

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Ganz kleine Schritte…

Ich habe schon lange nichts mehr geschrieben. Zu lange. Motivation war mal wieder das größte Problem, gepaart mit meiner negativen Einstellung. Wozu die Mühe machen, wenn es eh nichts wird?

Heute hatte ich dann genug davon. Ich habe eine Auflistung aller Ereignisse erstellt, die ich im nächsten Teil der Handlung und in den beiden parallel ablaufenden Handlungssträngen unterbringen will. Auf dieser Grundlage kann ich dann einzelne Kapitel und Szenen planen, womit ich auch schon angefangen habe. Wenn das dann steht, fange ich an, zu schreiben. Bei Teil zwei war dann eine Woche pro Kapitel ein guter Rahmen, vielleicht schaffe ich das ja noch einmal. Vielleicht auch nicht, das werde ich dann sehen.

Der äußere Schein #3

Und wieder ein Tag, an dem ich nichts geschrieben habe, aber dennoch nicht vollkommen untätig war. Nachdem ich ja schon einen Entwurf für ein Beitragsbild für den Heimkino-Bereich gezeigt habe, habe ich heute meinen zweiten Versuch mit dem »großen Bruder« gewagt.

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Mir fehlt noch eine passende Schrift für das klassische »NOW PLAYING« und den Filmtitel in der Anzeigetafel, aber bisher finde ich es ganz gut. Sogar mit der Farbgebung bin ich weitestgehend zufrieden.

Während ich das heute erstellt habe, habe ich gestern versucht, aus einem Foto von mir einen Avatar zu basteln. Nicht zwangsläufig auch für den aktiven Gebrauch, aber als Übung war es ganz gut.

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Auch das war der zweite Versuch, der erste ging doch sehr in die Richtung der abstrakten Kunst xD

Jetzt bin ich aber auch wirklich erledigt. Ich merke wirklich, wie anstrengend es ist, nicht nur den Kopf, sondern auch die Augen dauerhaft anzustrengen. Aber es macht Spaß und ich werde auch weiterhin zusehen, dass ich mich verbessere, um irgendwann vielleicht nicht mehr den halben Tag für sowas zu brauchen.

Abaddons Tor

Heute Morgen habe ich nun auch den dritten Roman der The Expanse-Reihe von James S. A. Corey zu Ende gelesen.

Was sich von der Venus erhoben hat, schwebt weit weg von der Menschheit in der Leere des Alls und lockt natürlich die neugierigen Regierungen von Erde, Mars und auch der äußeren Planeten. Doch ein Jugendlicher in einer mehr schlecht als recht zusammengebauten Nussschale ist es, der als ersten durch den Ring fliegt und nicht auf der anderen Seite rauskommt. Türen haben nunmal die Angewohnheit, in Menschen den Wunsch zu wecken, zu erfahren, was sich auf der anderen Seite befindet, also wird das Militär mobilisiert und um den Ring stationiert.

Und wer hat rein gar nichts mit der ganzen Sache zu tun und möchte nur so weit weg von diesem Ring, wie nur irgendmöglich? James Holden, der Kapitän der Rosinante, der sich nach den ersten beiden Abenteuern eigentlich wirklich eine Auszeit verdient hätte. Natürlich muss gerade er eine Dokumentarfilmcrew zum Ring bringen, um sein geliebtes Schiff nicht zu verlieren. Ein explodiertes Kriegsschiff, Besitzansprüche auf den außerirdischen Ring und eine überstürtze Flucht später, finden sich alle beteiligten Fraktionen auf der anderen Seite des Tors wieder und stehen einer Macht gegenüber, der sie nicht gewachsen sind.

Die Rahmenhandlung wirkt, verglichen mit den beiden ersten Romanen, etwas zu gewaltig, doch es passt zu dem Umstand, dass bisher noch fünf weitere Bücher folgten. Teil drei wirkt dann doch wieder wie eine Überleitung, gerade das Ende ist ein schönes »Jetzt geht’s erst richtig los«, finde ich. Die Figuren sind auch dieses Mal wieder sehr gut geschrieben, auch wenn Amos und vor allem Alex wesentlich kleinere Rollen spielen, als bisher. Die neuen Charakere Bull, Melba und Anna sind genauso überzeugend, wie die Nebencharaktere und bieten allesamt interessante Storylines.

Die Geschichte an sich ist auch wieder richtig gut gelungen, auch wenn die Figuren mir nicht so gut gefallen haben wie Bobby Draper oder Chrisjen Avasarala aus dem Vorgänger.

Als nächstes werde ich mich aber lesetechnisch wieder aus dem Weltall zurückziehen und stattdessen etwas Zeit am Strand verbringen. Abwechslung und so. Trotzdem werde ich früher oder später auch diese Reihe weiter lesen, da bin ich mir sicher.

Der äußere Schein #2

Auch heute habe ich wieder ein bisschen Zeit mit dem Entwerfen von Beitragsbildern verbracht und dabei zwei der Entwürfe von gestern um- bzw. weitergedacht.

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Diesen Entwurf für eine Unterkategorie in Filme – auch wenn wohl eine Umbenennung, z. B. in (Heim-)Kino angebracht wäre – habe ich gestern nach meinem Eintrag hier erstellt und mich dabei weiterhin am Design der anderen Entwürfe orientiert.

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Im gleichen Stil gehalten, aber in anderer Anordnung kommt der heutige Entwurf inkl. Cover daher. Diese Idee wäre allerdings nur etwas für die Kategorien Filme (Heim-)Kino und Gelesen.

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Die Liebste hat vollkommen zu Recht angemerkt, dass ein Laptop und ein stilisierter eBook-Reader vielleicht nicht so optimal sind, um die Kategorie Gelesen zu repräsentieren. Deshalb habe ich heute das gebastelt und auch hier ein Cover eingefügt. Zufällig habe ich die Schriftart von American Horror Story gefunden (sie heißt Willow), deshalb hat es sich gleich doppelt angeboten, beim entsprechenden Entwurf auch noch einen Titel einzufügen und hier darauf zu verzichten.

Die Sachen gefallen mir schon besser als gestern und ich habe noch weitere Ideen, die ich gerne ausprobieren würde (für Kinofilme muss zum Beispiel etwas anderes her, als ein Fernseher), aber das wird wohl alles noch Zeit in Anspruch nehmen. Ich will auch versuchen, einen neuen Avatar zu basteln, vielleicht nicht unbedingt für WordPress, aber einfach mal so, um ihn zu haben und vielleicht in einen Header einbauen zu können. Dazu will ich ein Portraitfoto in diesem Flat Design Stil nachzeichnen, aber mein erster Versuch war am Ende dann doch ziemlich abstrakt. Und ganz am Ende steht dann immer noch die Farbgebung, die bisher auch bestenfalls als experimentell zu bezeichnen ist. Darüber will ich mir aber erst wirklich Gedanken machen, wenn ich ein Set von Entwürfen habe, die mir zusagen und die ich dann aufeinander abstimmen kann.

Der äußere Schein

In meinem letzten Beitrag habe ich ja die optische Gestaltung meines Blogs angesprochen und mittlerweile habe ich tatsächlich ein paar Stunden im kostenlosen Gravit Designer herumgespielt. Die Ergebnisse hätten jemanden mit Erfahrung und / oder Talent vermutlich nur wenige Klicks gekostet, doch ich bin zuversichtlich, mich noch zu verbessern.

Die entstanden Bilder sind sicher noch nicht perfekt und auch noch nicht für den finalen Einsatz hier geeignet, doch ich möchte sie trotzdem schon mal präsentieren.

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Ein Beitragsbild für jeden Beitrag wäre mir wohl zu viel, weshalb ich mit dem Gedanken spiele, zumindest die einzelnen Kategorien (hier Geschriebenes) oder die in meinem Kopf bestehenden Unterkategorien durch eigene Bilder zu kennzeichnen. Dabei soll alles ähnlich aufgebaut sein, um einen gleichbleibenden Stil beizubehalten und sich besonders durch die Farbe voneinander unterscheiden. Die Farbgebung ist auch eines der größten Probleme, denn damit tue ich mir unheimlich schwer.

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Das Projekt.txt ist zum Beispiel eine dieser »Unterkategorien«. Hier habe ich mich am offiziellen Logo bedient und auch die Farbgebung der Seite zum Teil übernommen.

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Der dritte und letzte Entwurf ist der für die Kategorie Gelesen und macht mich bisher nicht wirklich glücklich. Die anderen beiden gefallen mir eigentlich schon recht gut, auch wenn ich noch daran feilen muss.

Insgesamt bin ich mir aber immer noch sehr unschlüssig, was die Gestaltung anbelangt. Vielleicht will ich doch ein schönes Foto pro Kategorie (wenn schon nicht pro Beitrag) anstatt einer Grafik. Und will ich einen Header? Oder ein Logo? Das alles wird wohl noch einige Zeit und Nerven kosten, doch solange es Spaß macht, soll mich das nicht stören. Und was tut man nicht alles, um sich selbst vom Schreiben abzuhalten…

Wochenenden sind einfach zu kurz

Und dann ist schon wieder Sonntag. Dabei war doch gerade eben noch Freitag und ich habe im Büro das Wochenende herbeigesehnt.

Immerhin war die Zeit nicht vergeudet, denn ich habe endlich mal einige Dinge online zum Verkauf angeboten. Das hatte ich schon lange vor mir hergeschoben und zu meiner Überraschung habe ich auch gleich ein altes Handy und ein Videospiel verkauft. Die Dinge, die wirklich Platz wegnehmen bzw. wirklich Geld einbringen würden, will natürlich niemand haben, aber das habe ich irgendwie auch nicht erwartet.

Heute waren die Liebste und ich dann noch auf dem Stoffmarkt in Saarlouis und haben das Wetter genossen. Übrigens hat sie mir nochmal einen wirklich tollen Pullover für den kommenden Winter genäht. Sie ist einfach toll.

Auch etwas, wovor ich mich bisher erfolgreich gedrückt habe: Die optische Gestaltung meines Blogs. Minimalistischer Umgang mit Bildern, schwarz/weiß, wenige Menüs… das alles gefällt mir schon sehr gut, doch das ein oder andere Beitragsbild, ein Header oder zumindest ein Logo wären wohl gar nicht schlecht, um vielleicht die äußere Erscheinung etwas aufzupolieren. Aus diesem Grund möchte ich in nächster Zeit ein bisschen mit einem Designtool herumspielen, weil damit Grafiken in einem Stil möglich sind, der mir persönlich sehr gut gefällt. Dazu kam mir dann heute auch gleich eine wichtige Frage in den Sinn: Wieso müssen Videotutorials zu Themen, die mich interessieren, eigentlich immer von Leuten sein, die zwar an sich englisch sprechen, aber einen so schlimmen Akzent haben, dass ich es mir wirklich nicht anhören kann?

Ausgesperrt

Nachdem ich mit dem zweiten Teil meiner Geschichte fertig war, habe ich mir eine kleine Auszeit vorgenommen. Ich brauchte einfach ein bisschen Abstand, vor allem weil dieser zweite Teil – in Relation zur restlichen Geschichte – in der Vergangenheit spielt und ich während dieser Auszeit zurück in die Gegenwart finden wollte. Diese Auszeit sollte eine oder zwei Wochen dauern, in wenigen Tagen wird es ein Monat.

Seit zwei Wochen versuche ich wieder, in die Geschichte zurück zu finden, doch irgendwie gelingt es mir nicht. Eine ganz grobe Zusammenfassung, was die nächsten 70-100 Seiten bringen werden, sollte der erste Schritt sein. Eine halbe Seite, aus der sich irgendwann mal drei Kapitel entwickeln werden, habe ich in dieser Zeit geschrieben. Drei Schlüssel in Gestalt weniger Zeilen, die jedoch nicht ausreichen für diese Tür, die ich hinter mir geschlossen habe, als ich mich von der Geschichte abgewandt habe.

Es ist nur eine Verzögerung und keineswegs ein Ende, so denke ich zum Glück nicht mehr, doch es stört mich. Schon jetzt hege ich die Hoffnung, dass der Übergang vom dritten zum vierten Teil nicht so schwierig wird, weil dieser eine direkte Fortsetzung der Handlung darstellen wird, ohne zeitliche Sprünge.

Eine schöne Hoffnung, nur bringt sie mir in der aktuellen Situation nichts. Aktuell fehlen mir Schlüssel für weitere Schlösser, von denen ich nicht einmal weiß, wie groß ihre Anzahl überhaupt ist. Ich muss also weiter in mich gehen, die Worte sind ja da. Jetzt muss ich mich nur noch darauf besinnen, wie der jeweils nächste Schlüssel aussieht.

Angst vor Feedback #2

Heute Morgen rauschte die Mail mit dem gewünschten bzw. gefürchteten Feedback zu meiner Kurzgeschichte in mein Postfach.

Alles in allem war ich nach dem Lesen doch etwas beruhigt. Die kurze Mail war natürlich in Floskeln eingepackt, doch die Kernaussage war folgende: Stil und Idee in Ordnung, insgesamt aber nicht fesselnd genug.

Gut, damit kann ich leben. Ich selbst fand die Geschichte in ihrem »maximal 5.000 Wörter«-Umfang nicht unbedingt spannend. Für mich lag die Geschichte eingebettet in einer anderen Idee, die mir seit Jahren durch den Kopf schwirrt und ich habe eben versucht, diese Momentaufnahme herauszuziehen und separat zu erzählen. Hat nicht so gut geklappt, doch das habe ich auch selbst schon erkannt. Kurzgeschichten sind eben schwer. »Stil und Idee in Ordnung«… ja, auch da muss ich, wenn ich ehrlich sein will, mitgehen. Die Idee hinter der Geschichte war keines der Top 10 Vampirklischees, aber eben auch kein sonderlich origineller Geistesblitz. Mit 100-300 Seiten Umfang, einer Nebenhandlung und intensiver Charakterentwicklung hätte ich vielleicht davon ablenken können, aber nicht auf 20 Seiten. Der Stil… selbst das kratzt nur minimal an meinem Ego, musste ich zu meiner eigenen Verwunderung feststellen. Zunächst mal ist es Geschmackssache und ich selbst mag meinen Erzähl- und auch Schreibstil. Allerdings muss ich auch sagen, dass ich selbst damit nicht so zufrieden war, es mit dem begrenzten Umfang aber auch nicht besser hinbekommen habe.

Wieso ich dann überhaupt an der Ausschreibung teilgenommen habe, wenn ich selbst nicht zu 100% hinter meiner Geschichte stand? Wieso nicht? Die Geschichte war geschrieben, die Übung vollbracht, dann wollte ich auch wissen, ob meine Leistung ausreichend war. Für die Zukunft werde ich wohl mehr Übung brauchen, wenn ich wieder einmal eine Kurzgeschichte schreiben will, doch ich habe keineswegs endgültig damit abgeschlossen.

Angst vor Feedback

Anfang des Jahres habe ich zum ersten Mal eine Kurzgeschichte zu einer Ausschreibung eingereicht. Meine Idee fand ich dabei ganz gut, nicht furchtbar originell, aber auch nicht zu klischeebeladen (gar nicht mal so einfach bei einer Vampirgeschichte).

Nachdem alles weitere dann eher nicht unter einem guten Stern stand, fiel dann wohl letzte Woche die Entscheidung, die Anthologie nicht fertigzustellen. Als ich das eben las, war ich ein bisschen bedrückt, vor allem als ich die Zahlen und Bewertungen der einzelnen Einsendungen sah. Für die, die dem Link nicht folgen wollen: 114 von 131 Einsendungen waren aus verschiedenen Gründen unbrauchbar. Das ist schon heftig.

Ganz am Ende des Beitrags wird auf die Möglichkeit hingewiesen, sich das Feedback zu seiner Einsendung geben zu lassen und genau das werde ich gleich auch tun. Ich habe furchtbare Angst davor, weil ich generell nicht sonderlich gut mit Kritik umgehen kann, aber die Neugier ist einfach zu groß. Abgesehen davon, brauche ich das. Ich muss mich daran gewöhnen und ich muss lernen, daran zu wachsen, etwas daraus zu lernen. Hoffentlich ist das keine dumme Idee.