Prime Day = Babyvorbereitung

Überhaupt alles ist Vorbereitung auf den Nachwuchs xD Zumindest fühlte es sich in der letzten Woche so an. Nach den nicht sehr erfolgreichen Versuchen, in verschiedensten Geschäften fündig zu werden, haben die Liebste und ich dann doch wieder das Internet bemüht. Weil Kompatibilität und Verfügbarkeit der verschiedenen Bases und Babyschalen / Folgesitzen, in Verbidnung mit den satten Preisen dann immer noch abschreckend waren, entschieden wir uns für eine simple Babyschale ohne ISOFIX, die wir dann auch problemlos in beiden Autos unterbringen können.

Passende Spiegel für die Kopfstütze und einen Windeleimer ohne Kartuschen kamen auch noch dazu. Außerdem ein simpler Schaukelstuhl und Bettchen mit einer großen Liegefläche, um nicht nach 6-9 Monaten schon das nächste Bett zu brauchen. Letzteres ist in der Theorie auch als Beistellbett zu gebrauchen, doch in der Praxis ist unser eigenes Bett einfach zu speziell gebaut. Der Rahmen ist sehr niedrig und zu breit, während die Matratze dann noch aufliegt. Da müssen wir uns also noch eine Lösung einfallen lassen. Oder eben auf das Beistellbett verzichten und es ganz normal in den Raum stellen.

Das alles kam in der letzten Woche dann noch an und wurde aufgebaut, das Kinderzimmer füllt sich also langsam. Eine Kommode mit Wickelaufsatz gab es auch noch, die haben wir uns allerdings über die Kleinanzeigen besorgt.

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Der Talisman

Oh Mann, ich habe wirklich länger als einen Monat an diesem Buch von Stephen King und Peter Straub gelesen. So schaffe ich es in diesem Jahr sicher nicht, durchschnittlich ein Buch pro Kalenderwoche zu lesen. Dabei ist die Geschichte eigentlich gar nicht so öde.

Jack Sawyer ist zwölf Jahre alt und muss sich auf eine Reise quer durch die USA machen, um den titelgebenden Talisman zu finden. Dieser soll, so erzählt es ihm Speedy, ein alter Kauz, der sich um einen geschlossenen Freizeitpark kümmert, das Leben von Jacks Mutter Lily retten können, die an Krebs erkrankt ist. Gleichzeitig soll der Junge so auch Laura DeLoessian retten, die Königin einer Parallelwelt (die Region) und dort das Gegenstück (Twinner) seiner Mutter. Die Reise wird also reichlich fantastisch und neben Verbündeten wie einem Hauptmann der Königinnenwache oder einem freundlichen Werwolf, warten natürlich auch Feinde auf den jungen Helden. Morgan Sloat (in der anderen Welt Morgan von Orris) war der Geschäftspartner von Jacks Vater und wurde von diesem zuerst in die Region gebracht und mit ihr vertraut gemacht. Schon vor dem Tod von Phil Sawyer sah Sloat in der Region eine Möglichkeit, an Reichtum und Macht zu gelangen. Nun hat er dieses Ziel fast erreicht und der Sohn seines verstorbenen Partners steht ihm und seinen Gefolgsleuten in beiden Welten im Weg. Und dann ist da noch Richard Sloat, Morgans Sohn und Jacks bester Freund.

Die Geschichte ist, wie bereits erwähnt, wirklich nicht öde. Die Figuren sind größtenteils auch ganz interessant und der Wechsel zwischen den Welten – besonders in Verbindung mit der Suche nach etwas so mächtigen, das von solch großer Bedeutung für alle Welten ist – ließ mich mehr als einmal an Der dunkle Turm denken. Trotzdem schaffte es Der Talisman irgendwie nicht, mich wirklich zu fesseln. Es war viel zu leicht, das Buch zur Seite zu legen und doch etwas anderes zu tun, weshalb ich dann eben so lange dafür gebraucht habe. Wirklich empfehlen würde ich es aus diesem Grund nicht, aber ich bin dennoch auf die Fortsetzung gespannt, die aber – da ich ja die Lücken in der King-Bibliographie chronologisch nachholen will – noch warten muss.

 

Urlaub = Babyvorbereitung

Seit Mittwoch und bis einschließlich nächsten Sonntag haben die Liebste und ich mal wieder ein wenig Urlaub zusammen. Aus meiner Hoffnung, dass ich an den freien Tagen meine Batterien irgendwie auffüllen kann und vielleicht sogar nochmal öfter etwas schreibe, wurde bisher noch nichts, doch ich hoffe einfach mal weiter.

Trotzdem waren die ersten Tage ganz schön und recht produktiv. Gleich am Mittwoch waren wir bei der Bank, um Kontovollmachten zu klären und für mich ein neues Konto zu eröffnen. War bisher zwar ganz bequem, das Konto in Saarbrücken zu behalten, doch wenn dann mal was geändert werden muss (also jetzt), müsste ich ja irgendwann auch mal dorthin. Dann doch lieber gleich ein neues Konto bei einer lokalen Bank. Nach dem Besuch bei der Bank wurde dann gleich mal noch das neues Eiscafé direkt daneben getestet und für gut befunden.

Am Donnerstag waren wir dann Bei Rofu und in zwei Möbelhäusern, um nach ein paar Sachen zu gucken, die wir noch anschaffen müssen. Gekauft wurde neben einer Spieluhr – die auszusuchen auch bereits 20 Minuten dauerte – allerdings kaum etwas. Zuhause haben wir dann eine Liste von all den Klamotten erstellt, die meine Mutter uns schon gegeben hat, damit wir einen groben Überblick haben, was wir bereits haben und nicht mehr besorgen müssen.

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Am Abend war dann ein Kumpel hier und wir haben bis in die Nacht Videospiele aus unserer Kindheit gezockt. So haben wir beide zum ersten Mal Turtles in Time durchgespielt und auch Night Trap war sehr … interessant, solange es dauerte. Beim nächsten mal wird dann Rampage World Tour weitergespielt, da waren wir glaube ich bei Level 150 oder so. So ein beklopptes Spiel.

Freitag ging es dann zum Friseur (dringend nötig) und danach nochmal kurz zur Bank, weil da am Mittwoch etwas schief gelaufen war. Danach dann ins Eiscafé xD und den Rest des Tages dann eher entspannt angegangen. Für den Weg zum Marktplatz, wo wir das alles erledigt haben, hatten wir uns zum Glück die zwei Stunden ausgesucht, in denen es nicht geregnet hatte.

Gestern waren wir dann mit Freunden in Saarbrücken frühstücken, etwas worauf ich selbst ja im Leben nicht kommen würde. Für das Geld, das wir pro Person dort gelassen haben, könnte ich zuhause eine Woche lang frühstücken. Aber gut, dann hat man die beiden immerhin auch nochmal gesehen. Nächstes Ziel war dann ein Babyfachmarkt, in dem wir uns an sich bezüglich Babyschalen und Kindersitzen beraten lassen wollten und auch mal ein paar Beistellbetten vor Ort ansehen wollten. Beistellbetten hatten sie keine und die Beratung sah so aus, dass die Verkäuferin die Internetseite des Ladens aufrief und uns vorlas, was da zu den einzelnen Betten steht. Merkt euch, Leute, kauft nicht so viel im Internet, denn nur vor Ort bekommt ihr auch eine kompetente Beratung.

Als wir dann wieder zurück in Bexbach waren, bin ich noch fix zu meiner Mutter, um ihrem Mann beim Einrichten seines neuen Druckers zu helfen (den ersten mussten wir die Woche schon reklamieren, weil er nicht einmal den Probedruck hinbekam). Wieder zuhause haben die Liebste und ich dann Stunden im Internet zugebracht, bevor dann Windeleimer und Babyschale bestellt wurden, um zumindest die zwei Punkte abhaken zu können.

Heute geht es dann weiter mit dem Planen von Elternzeit und Elterngeldbezug und was alles dazu gehört. Entspannung sieht anders aus xD Aber es muss ja schließlich gemacht werden.

Ich schreibe nichts. Und noch ein bisschen weniger.

Und schon wieder ist hier über eine Woche lang nichts passiert. In diesem Jahr kriege ich das mit dem bloggen einfach nicht hin, glaube ich. In der vergangenen Woche habe ich auch ganz ehrlich nicht einmal daran gedacht. Irgendwie fühlte sich das sogar ganz gut an, muss ich zugeben. Es ist aber auch traurig, würde ich sagen. Blog, Roman, Tagebuch … ich schreibe in letzter Zeit gar nichts mehr und das sollte eigentlich nicht sein. Wenn ich nur nicht so furchtbar müde wäre…

Montagsfrage #41 [1926]

Diese Woche mit einer der Grundsatzfragen beim Bücherkauf:

Hardcover oder Taschenbuch?

Persönlich muss ich direkt sagen: Weder noch. eBooks sind mein Medium der Wahl, zumindest wenn ich zum Vergnügen lese.

Trotzdem haben Hardcover und gebundene Bücher jeweils ihre ganz eigenen Vor- und Nachteile. Hardcover sind stabiler, aber schwerer, eignen sich super für Nachschlagewerke, sind dabei aber auch teurer. Ein schön gebundenes Hardcover, vielleicht sogar noch mit Schutzumschlag und Schuber ist aber auch einfach toll. Sowas hat man gerne im Regal stehen und nimmt es vielleicht auch mal in die Hand, um es sich einfach nur anzusehen.

Taschenbücher hingegen sind anfällig für alle möglichen Arten von Knicken, gerade der Buchrücken wird gerne mal rund und am Ende ist es schwer, ein Buch wieder auf dem selben Raum unterzubringen. Mir ist es zum Beispiel mit der A Song of Ice and Fire-Reihe zu ergangen. Der Schuber, in dem die ersten vier Bände als Taschenbuch kam, war zwar generell nicht so hübsch und eher billig verarbeitet, aber ich hätte sie gerne wieder darin untergebracht, als ich sie dann verkauft habe. Leider passten nur noch etwa dreieinhalb der vier Bücher hinein. So etwas passiert einem bei Hardcover eher nicht. Aber der große Nachteil eines Taschenbuchs ist für mich, neben – oder gerade wegen – des Preises, auch der größte Vorteil. Eine Taschenbuchausgabe ist ein Buch, das auch noch etwas erleben darf. Abgewetzte Ecken, der runde Rücken, vielleicht sogar knicke im Cover oder sogar – manchem Lesetyp macht selbst das nichts aus – in den Seiten, spiegeln manchmal den Weg wieder, auf dem einen diese Geschichte begleitet hat, ähnlich wie ein geflickter Trageriemen an einem alten Rucksack. Eine derartige Behandlung will man einem Hardcover einfach nicht zumuten.

Und technisch einigermaßen auf der Höhe steckt mein eBook-Reader in einer stabilen Hülle, die aber auch vom vielen Auf- und Zuklappen schon beginnt, am Rücken zu reißen. Das ist wohl die digital-native-Methode, das alles miteinander zu verbinden. 3-in-1 quasi xD

+1 Klong!

Hach, was war das für ein schönes langes Wochenende. Ab Mittwoch hatten die Liebste und ich frei und nachdem der Wocheneinkauf erledigt war, ging es los nach Neunkirchen. Die alte Spritschleuder wurde weggebracht und ersetzt (Wieso schenkt man jemandem, der ein Suto kauft eigentlich Alkohol?), dann der Stoffladen geplündert und gemütlich zu mittag gegessen. Die Liebste habe ich danach zuhause abgesetzt, bevor ich auch der Erzeugerfraktion das neue Vehikel vorgeführt habe.

Die nächsten Tage waren dann recht entspannt, erst gestern ging es dann noch nach Saarbrücken. In der Stadtbibliothek war die Spielelagune vor Ort und nachdem wir bei ähnlichen Veranstaltungen schon mehrmals nicht dazu kamen, haben wir endlich mal Klong! ausprobiert; und zwar in der SciFi-Variante Klong! Im! All!. Das Spiel war wirklich lustig und zu dritt auch recht spannend. Der Liebsten und mir hat es sicher geholfen, durch Thunderstone bereits etwas Erfahrung mit solchen Deckbau-Spielen gesammelt zu haben. Trotzdem war das Spiel anders genug, dass es noch richtig Spaß gemacht hat, allein durch das Spielbrett und die namensgebende Klong!-Spielmechanik.

Nach dem Spiel und einer knappen halben Stunde Wartezeit auf einen Tisch haben wir dann noch eine Pizza gegessen, bevor wir uns zum Abschluss des Tages noch ein Eis gegönnt haben. Als es dann schon dunkel war, ging es wieder nach Hause. Heute soll es wohl eher unangenehm warm werden, deshalb haben wir unseren kleinen Spaziergang schon erledigt und genießen jetzt das kühle Wohnzimmer, bevor es dann morgen – wenn es richtig heiß werden soll – wieder ins Büro geht. Bäh…

A star is gone

Sechzehn Jahre alt ist sie nun und es ist an der Zeit, sie gehen zu lassen. Die alte Spritschleuder hat mir in den letzten Jahren oft die Nerven geraubt, aber ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass es keinen Spaß machte hinter ihrem Steuer.

Jetzt ist sie jedenfalls weg, ausgetauscht gegen etwas jüngeres, kleineres und wendigeres. Das wohl teuerste Geburtstagsgeschenk, das ich mir je gegönnt habe.

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Machs gut, Spritschleuder.

Montagsfrage #40 [1925]

Springen wir direkt rein:

Wie geht Repräsentation (nicht)? (Pride Month Edition)

Ein Thema, zu dem ich definitiv öfter mal schweigen sollte, das gebe ich zu. Wieso? Weil ich eine Anti-Schubladendenken- bzw. Alle Menschen sind gleich-Ansicht vertrete, die vielen nicht passt. Aber egal, darum soll es hier nicht gehen.

Die Antwort auf die Frage der Woche ist für mich recht klar: Natürlich. Wie sonst soll sowas gehen? Wer fragt sich denn, wie man Feuerwehrleute in Geschichten anständig repräsentiert? Niemand. Wenn es brennt, sind sie eben da, Punkt. Die Sexualität oder die Geschlechteridentität von Charakteren muss nicht erklärt werden, wenn es sich in der Geschichte nicht explizit um diesen Teil ihrer Persönlichkeit dreht. Wenn ich nicht über einen traumatisierten Feuerwehrmann schreibe, macht die Figur eben einfach nur ihren Job. Und wenn es nicht um die innere Zerissenheit, einen Identitätskonflikt oder erlebte Ausgrenzung geht, kann die Kassiererin, mit der der Feuerwehrmann im Bett landet von mir aus einen Penis dick wie ein Unterarm haben, who cares.

Heute habe ich Sputnik Sweetheart zu Ende gelesen. Die junge Sumire verliebt sich zum ersten Mal. Und dann ausgerechnet in eine Frau. So wird das sinngemäß im Buch formuliert. Im Hinblick auf zeitlichen und kulturellen Kontext vielleicht ganz okay, aber es stört doch irgendwie beim Lesen, zumal keine der oben genannten Konflikte oder Ähnliches in der Geschichte eine Rolle spielt.

Dann doch lieber die Heransgehensweise der Expanse-Reihe. Der Herr Botschafter und sein Mann treten auf, unterhalten sich mit Avasarala und keinen interessiert’s. Holden hat insgesamt 18 Elternteile. Auch andere Charaktere leben mit einem halben Dutzend Ehepartnern zusammen. Das alles wird einfach erwähnt, nicht erklärt. Und so sollte es meiner Meinung nach auch sein, wenn die Art der Beziehung oder was auch immer nicht das Thema der Geschichte ist.

Wenn man wirklich irgendwann mal erreichen will, dass all das (und hier darf jeder selbst entscheiden, was unter »all das« fällt) irgendwann als »normal« angesehen wird, sollte man vielleicht zuerst einmal damit aufhören, es ständig als etwas besonderes darzustellen.

Sputnik Sweetheart

Um mir eine kurze Pause vom King’schen Horror zu gönnen, habe ich mich mal wieder Haruki Murakami gewidmet und Sputnik Sweetheart gelesen.

K, unser Erzähler, ist in seine beste Freundin Sumire verliebt. Die will unbedingt Romanautorin werden und absolut kein Interesse an romantischen oder sexuellen Beziehungen. Bis sie dann eines Tages die ältere Miu trifft und sich Hals über Kopf verliebt. Und dann ist da noch Ks »Freundin«, mit der zwar eine Affäre hat, die er allerdings nicht liebt. Im Buch beschreibt er das ganz gut:

»Die Lage war höchst verzwickt – wie in einem existentialistischen Theaterstück. Es ging weder vor noch zurück, und Alternativen gab es auch nicht.«

Die Geschichte um Sumire und Miu, die aber irgendwie (allein schon durch seine Perspektive) die Geschichte von K und Sumire ist, ist auf jeden Fall eine der Zugänglicheren von Murakami, die ich bisher gelesen habe. Sie fällt recht kurz aus, wartet mit wenigen Figuren auf und bis auf das Finale, das wieder diesen Murakami-typischen (oder ist es typische für japanische Autoren? Kann mir jemand lesenswerte JapanerInnen empfehlen?) Hauch des Fantastischen, ziemlich leicht verständlich.

Gefühlt war es gerade für die letzten beiden Tage ein tolles Buch. Eines, das man viel lieber irgendwo im Schatten an der frischen Luft lesen würde, aber das war leider nicht ganz möglich. Trotzdem hatte ich eine schöne Zeit mit dem Buch und habe mal wieder festgestellt, wie unterschiedlich verschiedene Autoren doch auf mich und meine Stimmung wirken.

Christine

Und weiter geht die Reise durch die Bibliografie von Stephen King, diesmal hinter dem Steuer eines 1958er Plymouth Fury. Ein Wagen mit rot-weißer Speziallackierung, der auf den Namen Christine hört.

Arnie Cunningham verliebt sich auf den ersten Blick in Christine, sehr zur Verwunderung seines Freundes Dennis Guilder, der uns die Geschichte erzählt. Denn als die beiden an Christine vorbeifahren, sind ihre besten Jahre definitiv vorbei. Doch Arnie will dieses Wrack unbedingt haben und kauft es auch vom nicht sonderlich sympathischen Roland LeBay. Wie schon sein Freund Dennis, sind auch Arnies Eltern ganz und gar nicht begeistert von dem Wagen, doch der Junge bleibt stur. 17 Jahre lang hat er getan, was von ihm erwartet wurde und jetzt will er sich endlich einmal durchsetzen für etwas, das er wirklich will. Eine durchaus normale Entwicklung im Leben eines jungen Menschen, weshalb selbst Dennis versucht, sein schlechtes Gefühl bezüglich des Wagens kleinzureden, als Arnies ihm immer mehr wie ein Fremder erscheint.

Christine ist eine der Geschichten von King, die man irgendwie einfach kennt, zumindest grob. Es ist »die mit dem Auto«, immerhin war sie das für mich früher auch, genauso wie es auch »die mit dem Hund« oder »die mit dem Clown« gibt. Ich weiß noch, dass ich den Film als Jugendlicher gesehen habe und er mir sehr gut gefallen hat. Als ich jetzt endlich mal die Vorlage gelesen habe, war die Erinnerung jedoch so verblasst, dass mir die Unterschiede kaum aufgefallen sind. Das Buch hat mir sehr gefallen, auch wenn es mal wieder eines der Bücher ist, die man auch mit geringerem Umfang hätte veröffentlichen können. Die detaillierten Schilderungen aller möglichen Dinge muss man wohl einfach mögen. Besonders gut hat mir jedenfalls gefallen, wie der Charakter Arnie immer mehr verblasst und zum Ende hin kaum noch eine Rolle spielt. Und diese hier ist auch eine der Geschichten, bei der ich sofort wieder Lust auf den Film bekommen habe.